Google+
Diese Website selbst verwendet Cookies nur zur Funktionaltät. Die Cookies der
Werbepartner können werberelevante Informationen sammeln und weiterleiten.

Werbung


Deutsche Manager spielen nach eigenen Regeln

Siemens LogoDas Präsidium des Siemens-Aufsichtsrats hat am Wochenende das vorzeitige Ausscheiden von Konzernchef Peter Löscher beschlossen. Der gebürtige Österreicher muss unter anderem deshalb gehen, weil Siemens seine Ergebnis-Ziele für 2014 nicht erreicht, soll aber neun Millionen Euro Abfindung bekommen. Das ärgert die liberale Tageszeitung Kurier: "Die Siemens-Krise macht eine massive Schwäche der deutschen Wirtschaft offenkundig: Ein Netzwerk aus wenigen Managern dominiert die Aufsichtsräte der großen Aktiengesellschaften, sie schieben Jobs herum und verteilen untereinander großzügig Millionen. Die eigentlichen Eigentümer der Unternehmen, die vielen Aktionäre, können auf Hauptversammlungen protestieren oder resignierend auf bessere Zeiten hoffen. Siemens-Oberaufseher Gerhard Cromme ist ein typischer Vertreter dieses Old-Boy-Clubs. Seine Kontakte sind besser als seine Managementfähigkeiten. Er hat erst vor zwei Jahren den Vertrag von Siemens-Chef Peter Löscher verlängert, jetzt lässt er ihm rund neun Millionen Euro arbeitsloses Einkommen überweisen."

Quelle: www.eurotopics.net (30.07.2013)

Die Presseschau von eurotopics ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Sie wird erstellt von n-ost Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Sie stellt keine Meinungsäußerung der bpb dar.

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.


Werbung

Werbung