Ad-Test
Google+
Diese Website selbst verwendet Cookies nur zur Funktionaltät. Die Cookies der
Werbepartner können werberelevante Informationen sammeln und weiterleiten.


Neue Presse Hannover: Duplitzer nennt Putins Aussagen unverschämt

Kurz vor den olympischen Winterspielen in Sotschi reißt die Kritik an Russland nicht ab. Vor allem die homosexuellen-feindlichen Gesetze stoßen auf Missfallen von Politikern und Sportlern. Etwa die Aussage von Präsident Wladimir Putin gegenüber gleichgeschlechtlichen Sportlern: "Sie können ruhig und entspannt sein. Aber lassen Sie die Kinder in Ruhe".

Die mehrfache deutsche Meisterin, Europameisterin und Vizeweltmeisterin im Degenfechten und bekennende Lesbe, Imke Duplitzer, attackiert Präsident Wladimir Putin dafür im Interview mit der "Neuen Presse" (Ausgabe vom 24. Januar) aus Hannover. "Eine Unverschämtheit, eine miese und üble Propaganda", nennt Sportlerin diese Aussage.

Diese "unverschämte Instrumentalisierung" diene nur dazu, Putins Macht zu festigen. Dennoch wendet sie sich gegen einen Boykott der Olympischen Winterspiele. "Das ist totaler Blödsinn, weil es nur das schwächste Glied der Kette trifft, nämlich die Sportler. Die haben am wenigsten Handlungsspielraum von allen." Sie schlägt vor: "Sollen doch die Politiker und die Funktionäre zu Hause bleiben und nur die Sportler fahren - damit würde man den Putin viel mehr treffen."

Duplitzer bedauerte, dass der Sport von der Politik instrumentalisiert werde. "Und das führt dazu, dass ein System in einem Staat gehuldigt wird, in dem Menschenrechte und die Rechte der Opposition mit Füßen getreten werden."

Quelle: Neue Presse Hannover

 

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.