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Keine bedeutenden Neuerkenntnisse über Michael Schumacher

Ehemaliger Formel1-Pilot Michael SchumacherEhemaliger Formel1-Pilot Michael SchumacherDer Ex-Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher (45) liegt nach seinem schweren Skiunglück vor 11 Tagen weiterhin im künstlichem Koma. Das hilft dem ehemaligen Formel-1-Fahrer und seinem Gehirn zu heilen, wie ein Neurochirurg gegenüber dem Magazin Focus- Online erklärte. Ein künstliches Koma ist viel sicherer, da die Ärzte es steuern können. Der Patient wird medikamentös im Schlaf gehalten und überwacht. Bei einem natürlichen Koma wissen die Ärzte hingegen nicht, was im Körper des Patienten abläuft. Ein natürliches Koma deute zudem auf schwere Hirnverletzungen mit ungewissem Ausgang hin, erklärte der Neurologe Erich Riederer gegenüber Schweizer Zeitung „20Minuten-online“.

Spekulationen aufgeklärt
Die Spekulationen über den tragischen Unfall des berühmten Patienten haben heute eine Ende gefunden, denn die Staatsanwaltschaft stellte in französischen Albertville ihre vorläufigen Ermittlungsergebnisse vor.

Ein etwa 2-minütiger Videofilm der Helmkamera, den Schumacher bei seinem Sturz getragen hatte, soll belegen, dass die Sportlegende nicht sehr schnell auf der nicht markierten Piste unterwegs gewesen ist. Sein Verhalten soll „angemessen“ und den Verhältnissen angepasst gewesen sein, erklärte ermittelnde Staatsanwalt Patrick Quincy auf einer Pressekonferenz.

Schumacher sei etwa sechs Meter außerhalb der markierten Pisten unterwegs gewesen. Der Felsen, gegen den er mit dem Kopf geprallt war, habe sich acht Meter entfernt von dem markierten Abschnitt befunden. Das Videomaterial aus der Helmkamera des Schwerverletzten sei immer noch nicht ganz ausgewertet worden. Die Leihskier, die Schumacher bei seiner Unfallfahrt getragen hatte, seien fast neu und in Ordnung gewesen, darunter auch die Bindung. Die Piste im Ski-Gebiet von Méribel sei der französischen Gesetzgebung entsprechend richtig gekennzeichnet gewesen. Dass Schumi jemanden der außerhalb der markierte Piste habe helfen wollen, wurde von der Ermittlungsbehörde nicht bestätigt. Laut Quincy hat Schumacher sich jedoch ganz bewusst entschieden, die markierte Piste zu verlassen. Es war aber auf den Film nicht zu sehen, ob und wem er möglicherweise geholfen hat. Bestätigt wurde zudem nicht, dass ein 35-jähriger Flugbegleiter aus Deutschland in Nähe zum Unfallort ein Video mit dem Smartphone aufgenommen hatte, in dessen Hintergrund der Sturz des ehemaligen Rennfahrers zu sehen sei. Heute wurde aber bestätigt, dass bei dem Sturz von Schumacher sein Helm in zwei Teile zersplitterte.

Die Staatsanwaltschaft betonte, dass bei jeden Skiunfall Ermittlungen aufgenommen werden und Schumacher hier keinen Promibonus hat.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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