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Michael Schumacher kämpft nach Skiunfall um sein Leben

Michael Schumacher 2012 in HockenheimMichael Schumacher 2012 in HockenheimDer Ex-Formel-1 Pilot und siebenfache Rekordweltmeister Michael Schumacher hatte in Frankreich einen schweren Skiunfall. Der 44-Jährige wurde zunächst in das Albertville-Moûtiers-Hospital in den französischen Alpen eingeliefert und von dort schnell weiter nach Grenoble, Region Rhône-Alpes im Südosten Frankreichs, geflogen. Der berühmte Deutsche wurde in der dortigen Universitätsklinik (Centre Hospitalier Universitaire) notoperiert. Jetzt kümmert ein internationales Ärzteteam um ihm, unter anderem der auf Hirn- und Wirbelsäulen-Verletzungen spezialisierte Arzt Gérard Saillant. Inzwischen ist noch der Bad Nauheimer Sportarzt Johannes Peil in Grenoble eingetroffen. Auch Schumis Frau Corinna und ihre beiden Kinder sind im Hospital bei der Verletzten.

Schumacher war gestern (29. Dezember) am 2783 Meter hohen Berg Saulire im Méribel wohl abseits der Skipiste mit seinem Sohn unterwegs gewesen. Der Weltmeister, der laut seinen Managerin Sabine Kehm einen Helm trug, sei sich gegen 11 Uhr mit dem Kopf auf einen Felsen aufgeprallt. Der Zustand des Motorsportlers soll sehr kritisch sein, er hatte ein „Schädeltrauma mit Koma“ erlitten. Um den Druck vom Gehirn zu nehmen, sollen ihm Löcher in den Schädel gebohrt worden sein, berichtet französische Webseite www.ledauphine.com. Ärzte in Grenoble bestätigen den ernsten Zustand des ehemaligen Formel-Piloten

Auf einer Pressekonferenz, die aus dem Krankenhaus in Grenoble um 11 Uhr übertragen wurde, wiesen die behandelnde Ärzte auf äußerst kritischen Zustand des Weltmeisters hin. Der Patient werde mit harntreibenden Mitteln behandelt, um die Wasserbildung im Gehirn zu verringern, so der Chef der Anästhesieabteilung, Professor Jean-François Payen. Dem Gehirnchirurg Gérard Saillant zufolge wird das Körpertemperatur des Patienten auf 34 bis 35 Grad gehalten. Das sei üblich bei schweren Hirnverletzungen. Die Ärzte möchten alle Reize von außen zu verringern und dafür zu sorgen, dass Gehirn des Schwerverletzten trotzdem noch mit Sauerstoff versorgt wird. Saillant ist ein langjähriger Arzt Schumachers. Zu den Überlebenschancen von Sportstars wollten Mediziner nichts sagen.

Heute Morgen hatte die Bild-Zeitung von einer zweiten Operation in der Nacht berichtet. Diese Meldung wurde von der Ärzten dementiert. Ein zweiter Eingriff sei derzeit auch nicht geplant. Man müsse von Stunde zu Stunde den Zustand des Patienten beobachten und entsprechend behandeln, sagen die Doktoren. Michael Schumacher befinde sich im künstlichem Koma.

Dr. Christoph Specht sagte im einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv, dass eine weitere Operation sei nötig falls der Druck im Kopf von Schumacher wieder steigt. Deutsche Mediziner und Journalist wies hin, dass nicht nur Blutungen und Schwellungen, auch direkte Prellungen am Gehirn sehr gefährlich seien. Bei dem Schädelhirntrauma handelt es sich um eine Schädelverletzung, bei der das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Bei bewusstlosen Patienten müssen Blutungen im Schädel unterstellt werden, was die Sauerstoffversorgung des Hirns gefährdet. In solchen Fällen droht das Risiko bleibender Schäden. 

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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