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Lewis Hamilton bezeichnet die DTM als „die Königsklasse mit Autodach“

 

Formel-1 Weltmeister, Lewis HamiltonFormel-1 Weltmeister, Lewis HamiltonFormel-1 Weltmeister 2008, Lewis Hamilton besuchte das Finale der Deutschen Tourenwagen Master (DTM) in Hockenheim. Zur Zeit steht der Brite bei der Mercedes-Benz unter der Vertrag. Für Stuttgarter Autobauer fuhr der Königsklasse-Pilot auch ein Mercedes-DTM-Taxi und genoss dabei trotz starken Regen und nassen Piste sichtlich seinen „Arbeitsauftrag“.

Die Journalisten hatten vorher die Möglichkeit mit Hamilton ins Gespräch zu kommen. Freundlich und gelassen beantwortete Mercedes-Pilot die Fragen der Medienvertreter.

Dabei erzählte er, dass seine Zeit bei der Formel-3 Euroserie eine der besten in seiner Laufbahn gewesen ist. „Bei der F-3 habe ich alles über das Rennwagen gelernt. Die Serie ist eine tolle Basis für junge talentierte Piloten. Der Meistertitel bringt in der Karriere Vorteile,“ meinte Hamilton, der selbst die Serie im Jahr 2005 gewann.

Trotz der Lobrede hatte er keinen Tipps für den aktuellen F-3-Champion, Raffaele Marciello aus Italien: „Er soll einfach so weitermachen,“ sagte Hamilton. Einige Tage später gaben die Stuttgarter bekannt, dass sie Marciello einen Testtermin bei der DTM angeboten haben.

Hamilton brachte in Hockenheim vor, die DTM biete für junge Piloten keine gute Aufstiegsmöglichkeit in die Formel-1: „Es wäre kein herkömmliches Weg für sie.“ Der ehemalige DTM-Champion Paul Di Resta (Force India) wäre hier eine große Ausnahme.

Unter Mercedes-Schirm - Lewis HamiltomUnter dem Mercedes-Schirm - Lewis HamiltomAnstoßend pries der Brite mit anerkennenden Worten die DTM: „Hier fahren die besten Tourenwagenpiloten der Welt. Die Rennserie ist die Königsklasse aller Serien, bei denen die Rennmaschinen einen Dach haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch ich in zehn Jahren in einem DTM-Wagen durch den Motordom donnere.“

Wenige Stunden später hat der ehemalige Formel-1-Pilot Timo Glock (BMW) das DTM-Finalrennen in Hockenheim gewonnen und bestätigte damit die Aussage der Hamilton, dass jeder Pilot in der DTM fahren kann.

Für Formel-1 Karriere empfehlt der Weltmeister sowohl Formel-3-Euroserie als GP-2. Von der GP-3 kann Hamilton hingegen nichts halten, seiner Meinung nach ist die Serie nicht gut. In GP-3 startet im diesem Jahr recht erfolgreich die estnische Formel-1-Hoffnung Kevin Korjus. (asie)

Fotos: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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