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Christina Obergföll holte in Moskau für Deutschland noch ein Gold

Schöne Abschlussbilder aus Moskau. Christina Obergföll holte überraschend am letzten Kampftag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in der russischen Metropole mit 69,05 Meter Gold im Speerwerfen und schlug damit erfolgreich ihre Erzrivalin, Maria Abakumowa. Die Russin stand unter großem Leistungsdruck. Ihr Mann, Dimitri Tarabin, hatte einen Tag vorher die WM-Bronze gewonnen. Und auch Kreml-Chef Wladimir Putin persönlich hätte vor dem Finale Abakumowa angerufen, viel Erfolg gewünscht und laut Zeitungsberichte auch klar gemacht, dass er von der erfolgreichen Speerwerferin eine Edelmedaille erwartet.

Die Titelkämpfe sind aber nicht mit Druck, sondern mit guten physischen und psychologischen Vorbereitungen zu gewinnen. Dies bestätigte auch das Schwarzwaldmädel Christina Obergföll. Sie wurde liebevoll unterstützt von ihrem Trainer und Verlobten Boris Henry. Zwei glückliche Sportler in der Mitte der Luschniki-Arena waren ein Bild für die Götter. Die Deutsche hat in ihrer Karriere schon einige Medaillen gewonnen, aber erst jetzt ihren ersten Titel. Bis jetzt hat der 31-Jährigen zu Silber (5) und Bronze (1) gereicht.

Wie es jetzt mit Obergföll weiter geht, konnte sie im ARD-Fernseheninterview noch nicht sagen. Eigentlich wollte sie ihre Sportlerkarriere nach Moskau beenden, ihren Boris heiraten und ein Baby bekommen. Jetzt hätte sie wohl auch die Motivation weiter zu machen. Sicher ist aber, ihr Verlobter muss ein Wette einlösen und bei der erwarteten Vermählung im September den Namen seiner zukünftigen Ehegattin annehmen. Denn Boris Henry sagte vor der Abreise nach Moskau, wenn Christina Obergföll Weltmeisterin wird, dann nimmt er ihren Nachnamen an.

Silber in Speerwurf ging an Kimberly Mickle aus Australien (66,60 Meter) und Bronze dann an die Titelverteidigerin Abakumowa (65,09 Meter). Europameisterin Linda Stahl aus Deutschland musste sich mit Platz vier zufrieden geben, ihr Speer erreichte 64,78 Meter. (asie)

 

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