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DTM: Lucas Auer und Jamie Green siegen in Lausitz

 

Lucas Auer (Mercedes)Lucas Auer (Mercedes)Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr erklang nach einem DTM-Rennen die Österreichische Nationalhymne. Lucas Auer feierte beim Samstagsrennen (20. Mai) auf dem Lausitzring seinen zweiten Saisonsieg. In beeindruckender Manier sicherte sich der erst 22-jährige Mercedes-AMG-Fahrer im Qualifying den besten Startplatz und verwies am Ende souverän seinen Markengefährten Robert Wickens (Kanada) und Audi-Pilot René Rast (Deutschland) auf die Plätze zwei und drei. Für Rast war es in seinem erst sechsten DTM-Rennen der erste Podestrang.

Heute hat einfach alles gepasst, das war ein perfektes Rennen“, sagte Auer im Ziel. „Zu Beginn des Rennens habe ich alles darangesetzt, einen Vorsprung herauszufahren. Aber ich war nicht sicher, ob mir das gelingen würde. Zum Ende des ersten Stints und über den kompletten zweiten Abschnitt konnte ich das Rennen dann kontrollieren.“ Am Ende feierte Auer einen souveränen und nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg, der dritte in 38 DTM-Rennen.

Anders als der Sieg, waren die Podestränge auf dem Lausitzring hart umkämpft. Durch teils unterschiedliche Strategien brachten sich gleich mehrere Piloten in gute Ausgangspositionen, nicht zuletzt Maxime Martin aus Belgien, der sich jedoch Wickens und Rast geschlagen geben musste, aber als Vierter bester BMW-Pilot war. Dahinter komplettierten Mike Rockenfeller (Deutschland/Audi), Gary Paffett (Großbritannien), Frankoitaliener Edoardo Mortara (beide Mercedes-AMG), Mattias Ekström (Schweden/Audi), Maro Engel (Deutschland/Mercedes-AMG) und Jamie Green (Großbritannien/Audi) die Top-10-Positionen.

In der Tabelle liegt Auer nach drei von 18 Rennen mit 68 Punkten deutlich an der Spitze. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Paffett beträgt bereits 34 Punkte. Platz drei belegt Rockenfeller (31 Punkte). Jamie Green, der als Zweitplatzierter in die Lausitz reiste, hat 27 Punkte und ist auf Rang vier zurückgefallen.Jamie Green (Audi)Jamie Green (Audi)

Green siegt souverän am Sonntag

Große Genugtuung für Jamie Green: Nach Pech am Samstag (20. Mai) feierte der Brite im Sonntagsrennen der DTM auf dem Lausitzring vor 67.500 Zuschauern einen souveränen Sieg. Nach 43 Runden wurde er mit einem Vorsprung von 6,2 Sekunden vor seinem Markengefährten Mattias Ekström aus Schweden abgewinkt, der mit einer extremen Strategie von Position acht aus gestartet bis auf zwei nach vorne fuhr. Platz drei rettete Mercedes-AMG-Fahrer Robert Wickens (Kanada) ins Ziel, der von der Pole-Position das Rennen aufgenommen hatte.

Nach einem schwierigen Rennen am Vortag war das Sonntagsrennen (21. Mai) eine 180-Grad-Kehrtwende. Nach Startplatz drei waren nicht nur die Vorzeichen deutlich besser, sondern am Ende auch das Ergebnis. „Wir tun uns im Qualifying sehr schwer“, gestand Green. „Im Rennen klappt es hingegen viel besser. Das hat mir eine Menge Spaß gemacht.“ In der Tabelle hat er mit seinem zweiten Saisonsieg auch alles wieder geradegerückt: Platz zwei nach vier Rennen mit 16 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Lucas Auer aus Österreich (69 Punkte), der sich schwer tat. Im Qualifying kam der Österreicher nicht über Rang 15 hinaus, im Rennen arbeitete sich der 22-Jährige bis auf Platz zehn nach vorne.

Für viel Spannung sorgte vor allem Ekström. Der Schwede wählte eine sehr mutige und radikale Reifenstrategie und absolvierte bereits nach einer Runde seinen Boxenstopp. Damit zog er sich – von Platz acht gestartet – zunächst selber aus dem Verkehr und fuhr sein eigenes Rennen. Nachdem die meisten Fahrer ihre Stopps rund um die Rennhalbzeit absolvierten, zeigte sich Altmeister als wahrer Reifenflüsterer und hielt seine Pneus bis ins Ziel am Leben. „Ich habe gestern Zeit verloren, als ich nach fünf Runden stoppte“, erklärte er später. „Daher habe ich vorgeschlagen, heute noch tiefer in die Trickkiste zu greifen. Mein Team war nicht sicher, ob das funktionieren würde, ich hingegen schon.“

Mike Rockenfeller (Deutschland) tat es Ekström gleich und stoppte ebenfalls nach nur einer Runde. Mit dieser Taktik machte er sechs Plätze gut und kam hinter DTM-Veteran Gary Paffett aus Großbritannien auf Platz fünf ins Ziel. Nico Müller (Schweiz) und René Rast (Deutschland) rundeten auf den Plätzen sechs und sieben das starke Audi-Resultat ab.

Die BMW-Piloten blieben dagegen hinter den Erwartungen zurück. Nur Maxime Martin (Belgien) und Marco Wittmann (Deutschland) schafften es auf den Plätzen acht und neun in die Punkte.

www.dtm.com

Fotos: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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