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DTM in Niederbayern: BMW Motorsport präsentierte das neue Programm

Werkangehörige am Landshut-Ring (BMW)Werkangehörige am Landshut-Ring (BMW)Die Bänder stand still, die Räder nicht: BMW Motorsport präsentierte am 28. April, gut eine Woche vor Beginn der neuen Deutschen Tourenwagen Master-Saison (DTM) im BMW-Group Werk in Landshut bei München das Motorsportprogramm 2017. In dem Werk etstehen wesentliche Komponenten für die wegweisenden BMW-Modelle.

Die Mitarbeiter konnten sich auf einen aktionsreichen Auftritt freuen. Besonders die Fahraktionen mit unterschiedlichen aktuellen und historischen BMW Rennwagen vor dem Eingang des Werksgeländes begeisterten Belegschaft und Journalisten. Darüber hinaus wurde mit dieser ungewöhnlichen Aktion „50 Jahre BMW in Niederbayern“ gefeiert.

Auf der extra für die Präsentation umgebauten Rennbahn des Werksgeländes zeigten mit quietschenden Reifen und rauchenden Donats die Piloten, was sie drauf haben. Der ehemalige Formel-1 Pilot Timo Glock (35), der wegen seines Sponsors der schnellste Postbote Deutschlands genannt wird, saß am Steuer des erfolgreichsten Tourenwagens der Geschichte, dem BMW M3 der ersten Generation. Martin Tomczyk (35), DTM-Champion von 2011 demonstrierte die Power des BMW M6 GT3. Dirk Adorf (47) im BMW M4 GT4 und sein junger Kollege, BMW Motorsport Junior Nico Menzel im BMW M235i Racing gaben richtig Gas. Der 20-jährige ist Sohn des Rennfahrers Christian Menzel. Dabei war auch António Félix da Costa (25, Portugal). Der startete drei Jahre lang (2014-2016) in der DTM und tritt jetzt in der FIA-Formel-E-Meisterschaft an.

Nach der Show: BMW M6 GT3 mit Martin TomczykNach der Show: BMW M6 GT3 mit Martin Tomczyk

Glanzpunkt der Veranstaltung war für die Zuschauer die Präsentation der sechs BMW M4 DTM in ihren Designs für die Saison 2017 durch die sechs Tourenwagen-Piloten. Mit den komplett neu entwickelten Fahrzeugen kämpft das internationale Team mit dem amtierenden DTM-Champion Marco Wittmann (27, Deutschland) und seine Markenkollegen Maxime Martin (31, Belgien), Augusto Farfus (33, Brasilien), Tom Blomqvist (23, Großbritannien), Bruno Spengler (33, Kanada) und Timo Glock (Deutschland) um Punkte, Siege und Titel für BMW. „Das war die perfekte Einstimmung auf die neue DTM-Saison. Nach der langen Test- und Entwicklungsphase im Winter bin ich froh, dass es endlich losgeht,“ schilderte Wittmann seine Gefühle. Nur das Wetter spielte an diesen Tag nicht so richtig mit. Vor allem der Brasilianer Farfus, der vor kurzem zum zweiten Mal Vater wurde, litt unter der eisigen Temperaturen.

Für BMW Neuling Timo Scheider (38, Deutschland), einem zweifachen DTM-Champion mit Audi (2008 und 2009) war es nach seinen Einsätzen im BMW M6 GT3 auf dem Nürburgring in Deutschland der erste Auftritt bei einem BMW Event. Der Newcomer in der Familie des bayerischen Autobauer zeigte sich anschließend von der Atmosphäre in Landshut begeistert. „Eine solche Stimmung bei den Mitarbeitern ist eine großartige Motivation für die kommenden Aufgaben“, sagte er. „BMW hat eine einzigartige Erfolgsgeschichte im Motorsport. Es wäre ein Traum, diese Erfolgsstory beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring fortschreiben zu können. Wir werden alles dafür geben.“

Jens Marquardt, Direktor des BMW-Motorsports Jens Marquardt, Direktor des BMW-Motorsports „Mich freut es ganz besonders zu sehen, mit welcher Begeisterung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den BMW Motorsport Launch 2017 begleitet haben“, freute sich BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt, der gemeinsam mit TV-Moderator Markus Othmer durch die Veranstaltung führte. „Mit ihrer täglichen Arbeit legen sie den Grundstein für alle BMW Motorsport Aktivitäten. Das wird zum Beispiel beim Motor des BMW M4 DTM deutlich. Die an das Landshuter Werk angeschlossene Hightech-Gießerei steuert die großen Gussteile wie Zylinderkopf und Kurbelgehäuse bei. Der Motorsport bei BMW ist eben echte Teamarbeit. Jetzt reisen wir top-motiviert nach Hockenheim.“

Für Interessierte gab es nach der Veranstaltung noch die Möglichkeit zur Werksbesichtigung. BMW Group Standort Landshut, geleitet von Ralf Hattler, beschäftigt 3800 Arbeitnehmer. 80 Prozent von ihnen sind Facharbeiter. Der Werk bildet zur Zeit 120 junge Menschen aus. Zu der Werk gehören u.a. Leichtmetallgiesserei, CFK-Produktion (Carbon), Elektro- und Sondermotorenbau. Bereits vor 17 Jahren wurde das Sandguss-Technik als hoch spezialisiertes Prototypenzentrum für Kleinserien und Motorsport-Umfänge aufgenommen. Seit der Rückkehr von Münchener Autobauer in die DTM 2012 werden aus Landshut High-Tech-Gussteile für die jeweiligen BMW Teams beliefert und damit auch Erfolge verbucht. Bereits bei der Debüt-Saison waren die Bayer die Sieger in der Fahrer-, Team- sowie Hersteller-Wertung. Marco Wittmann wurde nicht nur im vergangenen Rennsaison, sondern auch 2014 zu dem DTM-Chapion gekrönt (Mit Materialien von BMW).

Fotos: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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