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DTM: Drei Fragen an Mercedes-Pilot Daniel Juncadella

 

Daniel Juncadella, MercedesDaniel Juncadella, MercedesMarco Wittmann (Deutschland) und Daniel Juncadella (Spanien) bekamen ihre Plätze im Sonntagsrennen am 25. September auf dem Hungaroring bei Budapest aberkannt. Die Sportkommissare waren nach dem Bericht des Technischen Delegierten am Sonntagabend zu dem Schluss gelangt, dass sowohl der Mercedes-AMG C 63 DTM von Juncadella als auch der BMW M4 DTM von Wittmann nicht dem technischen Reglement entsprachen. Die Höhe der Skidpads (Unterbodenplatte) der beiden Fahrzeuge war zu gering (Artikel 3.22.4 des Technischen Reglements). Nach dem Wertungsausschluss rücken die nachfolgenden Fahrer auf, sodass António Félix da Costa aus Portugal auf Platz drei vorrückte.

Damit wird aus dem Titel-Duell beim DTM-Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg (14. - 16. Oktober) wieder ein Dreikampf. Nach dem Urteil bekommt Wittmann seine zwölf Punkte für den vierten Platz am Sonntag aberkannt und hat vor dem Finale  176 Punkte auf seinem Konto. Mit 14 Zählern Rückstand folgt Edoardo Mortara (Italien) auf Platz zwei in der Fahrerwertung. Und auch Jamie Green (Großbritannien) ist mit nun 39 Punkten Rückstand – bei noch 50 zu vergebenen Punkten in Hockenheim – weiter im Rennen um den DTM-Titel.

Für Juncadella nahm der Sonntag in Ungarn somit eine tragische Wendung. Statt des ersten Podiumsplatzes in seiner DTM-Karriere, steht der Spanier nun doch mit leeren Händen da.

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Dani, dein bisher größter Erfolg in der DTM - die Podiumsplatzierung in Budapest - wurde dir aberkannt, weil dein Unterboden nicht dem Reglement entsprochen hat. Wie geht es dir mit dieser Entscheidung?
Daniel Juncadella: Dagegen bist du als Fahrer machtlos. So ist das leider manchmal im Motorsport. Natürlich ist es schade. Es war mein erster Podestplatz in der DTM und bis dahin ein super Tag für mich. Ich bin deswegen aber nicht enttäuscht, da ich ein Mega-Wochenende in Budapest hatte. Das Rennen am Sonntag (25. September) war absolut mega und ich habe alles getan, was in meiner Macht gestanden hat. Am Ende hat es dann eben nicht sollen sein.

Wie wichtig war es dennoch für dich, im Rennen endlich auf das Podium gefahren zu sein, vor allem da das beanstandete Teil ja nicht performancerelevant war?
Daniel Juncadella: Es war mega-wichtig für mich. Dieses Jahr ist meine vierte Saison in der DTM und ich bin vorher noch nie auf das Podest gefahren. In Budapest habe ich das bis zur Disqualifikation an einem Wochenende erreicht, an dem wir nicht so konkurrenzfähig waren. So gesehen war es ein sehr cooles Erlebnis, dort oben auf dem Podium zu stehen. Für mich persönlich ändert die Disqualifikation also nichts daran, dass ich es mit meiner Leistung auf das Podium geschafft habe.

Mit welchen Gefühlen gehst du nun in das letzte Saisonrennen in Hockenheim?
Daniel Juncadella: Mit sehr guten Gefühlen. Ich habe am letzten Rennwochenende mein bislang bestes DTM-Ergebnis eingefahren und auch die vorangegangenen drei Wochenenden sind für mich gut verlaufen. Meine Jungs und ich sind sehr gut vorbereitet für das letzte Saisonrennen. Hoffentlich kann ich dort dann noch einmal auf das Podium fahren, und wenn möglich, vielleicht sogar noch ein bisschen weiter oben stehen.

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Sowohl das Mercedes-AMG DTM Team HWA als auch das BMW Team RMG haben Berufung gegen die Entscheidung der Sportkommissare angekündigt. Bis zu einer Entscheidung des Berufungsgerichts gelten Juncadella und Wittmann als ausgeschlossen. Das Ergebnis des 16. DTM-Saisonrennens sowie die Fahrer-, Team- und Hersteller-Wertungen sind vorläufig. Quellen: Mercedes und DTM)

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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