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DTM in Ungarn: Show, Glücksmomente und Dramatik in Budapest

Daniel Juncadella Perez-Sala stand zum ersten Mal auf Podium, doch sein dritter Platz wurde nach ihm dem Rennen aberkanntDer Pre-Event zum achten DTM-Wochenende der aktuellen Rennsaison in Budapest hat unvergessliche Bilder geliefert. Am Donnerstagmittag (22. September) donnerten die Boliden von deutschen Premiummarken Audi, BMW und Mercedes durch die Straßen der ungarischen Hauptstadt. Vor der Stadtrundfahrt hatten sich die Protagonisten bereits in der Nähe des Heldenplatzes ihren Fans präsentiert: Jamie Green aus Großbritannien und Nico Müller aus der Schweiz (beide Audi), die BMW-Piloten Augusto Farfus (Brasilien), Tom Blomqvist (Großbritannien) sowie Mercedes-AMG-Fahrer Maximilian Götz (Deutschland) und Paul Di Resta (Großbritannien) schrieben unzählige Autogramme und erfüllten gerne die mittlerweile obligatorischen Selfie-Wünsche.

Die bunte Show war ein gelungener Start in das Rennwochenende. Die Wettläufe auf Hungaroring (vom 23. bis zum 25. September) war mit Glücksmomente und Dramatik überschüttet. Am Samstag stand der Frankoitaliener Edoardo Mortara auf dem Siegerpodium und war mit seinen Meisterschaftspunkten deutlich näher an den derzeit führenden Marco Wittmann (Deutschland, BMW) herangerückt. Neben Mortara besetzten weitere fünf Audi-Piloten die Plätze zwei bis sechs. Damit war triumphale Wochenende für die Autobauer mit vier Ringen aus Ingolstadt perfekt.

Mattias Ekström bewies am nächsten Tag, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Der Schwede, DTM-Champion 2004 und 2007, gewann das Sonntagsrennen souverän vor seinem Audi-Markenkollegen Adrien Tambay aus Frankreich. Als Dritter sah Mercedes-AMG-Pilot Daniel Juncadella die Zielflagge. Nach dem großen Glücksmoment, der Spanier stand zum ersten Mal auf der Podium, wurde jedoch statt Sekt eine kalte Dusche über ihn ausgegossen. Sowohl dem Mercedes-Piloten als Marco Wittmann wurden ihre Plätze aberkannt. Die Sportkommissare waren nach dem Bericht des Technischen Delegierten zu dem Schluss gelangt, dass die Rennwagen der beiden nicht dem technischen Reglement entsprachen. Dementsprechend rückte der Portugieser António Félix da Costa auf Platz drei vor. Beide betroffene Rennteams haben Berufung gegen die Entscheidung der Sportkommissare angekündigt. Nach dem Rennen auf Hungaroring wird die Meisterschaft weiterhin von Wittmann geführt.

www.dtm.com

Foto: © Das Baltikum-Blatt/AWSiebert

Info:

Die Deutsche Tourenwagen Master, kurz DTM ist eine Rennserie für Wettbewerbsfahrzeuge der deutschen Premiumherstellern Audi, BMW und Mercedes, die von einem Serienfahrzeug abgeleitet sind. Sie wird seit dem Jahr 2000 ausgetragenen. BMW ist in der Serie, nachdem die Münchener sich Ende 2009 aus der Motorsport Königsklasse Formel 1 zurückgezogen hat, seit 2012 wieder im DTM aktiv.

Von Tourenwagen im eigentlichen Sinne kann nicht mehr die Rede sein, die Fahrzeuge sind Prototypen. Eingesetzt werden technisch und aerodynamisch weitgehend ähnlich konzipierte Silhouettenfahrzeuge mit einem zentralen Monocoque aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und Gitterrohrstrukturen. Ein Vierliter-V8-Motor mit einer Leistungsbegrenzung auf rund 470 PS (346 kW) treibt die Hinterräder über einen einheitlichen Antriebsstrang an. Auch Bremsen und Elektronik stammen von jeweils einem Zulieferer. Auf diese Fahrgestelle werden Kunststoffkarossen aufgesetzt, die zwar den Serienautos ähneln, aber vor der Saison im Windkanal verglichen und auf Chancengleichheit angepasst wurden. (Aino Siebert mit Materialien von DTM)

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