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Bayerischer Rundfunk: Gleichgeschlechtliche Liebe in Russland

Der Druck auf Homosexuelle in Russland ist enorm. Mehrere Großstädte, darunter St. Petersburg und Novosibirsk, haben "Homosexuellen-Propaganda" unter Androhung von Geldbußen gesetzlich verboten.

Schwulen und Lesben dürfen nicht mehr öffentlich über ihre Homo-, Bi- oder Transsexualität reden. Küsse in der Öffentlichkeit, Händchenhalten oder das Hissen der Regenbogenfahne könnten nach einem neuen Gesetz schon als "Propaganda" gewertet werden. Verstöße werden mit hohen Geldbußen geahndet. Der russische Außenminister Sergej Lawrow betonte, dass Russland das Recht haben müsse, die Gesellschaft vor Homosexuellen zu schützen.

Liberale Kräfte und Menschenrechtler sehen in dem Gesetz einen Verstoß gegen die Menschenrechte, in denen das Recht auf freie sexuelle Orientierung verankert ist. Anstatt Minderheiten zu schützen, grenzt der Staat sie weiter aus. Innerhalb der russischen Gesellschaft sind Homosexuelle starker Diskriminierung ausgesetzt. Nach Meinungsumfragen halten zwei von drei Russen Homosexualität für "moralisch inakzeptabel".

Christine Hamel hat unter Schwulen und Lesben in St. Petersburg und Moskau Stimmen gesammelt, die von großem Mut erzählen – und von großer Verzweiflung. 

Sendung: Breitengrad - die Auslandsreportage: Küssen verboten? – Gleichgeschlechtliche Liebe in Russland
Autorin: Christine Hamel

Redaktion: Christina Teuthorn
Musik & Moderation: Jay Rutledge Quelle:
Bayerischer Rundfunk

www.br.de

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