Das Baltikum-Blatt

Russland

Armut in Russland gestiegen

Veröffentlicht: 16. Dezember 2015

Russische Fleischkonserven - SymbolbildDie Zahl der Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, ist in Russland in neun Monaten im Vergleich zum vergangenen Jahr um 2,3 Millionen gestiegen. Wie das russische Statistikamt bekannt gab, leben in dem Riesenreich 20,3 Millionen Bürger in Armut.

Die Quote der Armen beträgt bei 146,3 Millionen Einwohnern 14,1 Prozent. Vor einem Jahr mussten sich 12,6 Prozent Russen als bedürftig bezeichnen. Dies bedeutet, dass in Russland zur Zeit 1,2 Prozent mehr arme Bürger leben als noch vor einem Jahr.

Die Bedürftigkeit ist in Russland saisonbedingt. Im ersten Quartal steigt die Zahl der im Geldnot lebenden Menschen. Doch im vierten Quartal sinkt die Zahl der Bedürftigen wieder. Das Mindesteinkommen war im dritten Quartal 9673 Rubel (umgerechnet 127 Euro), vor einem Jahr waren es umgerechnet 106 Euro.

Symbolfoto: © Jan E. Siebert