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Entspannungszeichen: US-Außenminister Kerry führt in Sotschi Gespräche mit Putin

 

US-Außenminister John Kerry wird vom russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi begrüßtUS-Außenminister John Kerry wird vom russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi begrüßtEinen Tag vor dem Treffen der Außenminister der NATO-Staaten in Antalya (Türkei) haben US-Außenminister John Kerry und Kremlchef Wladimir Putin in russischen Sotschi am Schwarzen Meer über die Ukraine-Krise beraten. Seit der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch russische Soldaten und dem andauernden militärischen Konflikt in der Ostukraine sind die Beziehungen zwischen den beiden Atomgroßmächte kühl gewesen.

Der Dialog mit Putin sei laut Kerry´s Twitterbotschaft offen gewesen. Ihm zufolge sei es wichtig, trotz Meinungsunterschieden in Kontakt zu bleiben. Vor dem Treffen mit Putin hatte der amerikanischer Chefdiplomat auch mit seinem Amtskollegen Sergei Laworow Gespräche geführt.

Im Vorfeld hatte Kerry einen Kranz am Ewigen Feuer in Sotschi niedergelegt. Diese Geste kam bei den Russen gut an. Am 9. Mai wurde in Russland der 70. Jahrestags des Sieges der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg (1941-1945) über Nazi-Deutschland gefeiert. Während des Zweiten Weltkriegs waren die USA der Kriegsverbündete der Sowjetunion. Wegen Ukraine-Krise war jedoch kein US-Politiker zu der Militärparade auf dem Moskauer Roten Platz eingereist.

Kerry stellt Aufhebung der Sanktionen in Aussicht

Lawrow betonte, wie schon in der Vergangenheit, dass die vom Westen verhängte Sanktionen nur in eine Sackgasse führten. Russland sei nicht bereit, seine internationalen Interessen aufzugeben. Kerry stellte die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen in Aussicht. Voraussetzung hierfür sei die vollständige Einhaltung der Waffenruhe in Donbass.

Doch Russland dementiert weiterhin, die prorussischen Separatisten mit Militärgerät und Soldaten zu unterstützen. Der Generalsekretär der westlichen Verteidigungsallianz NATO, Jens Stoltenberg, warnte vor kurzem vor einem erneuten russischen Truppenaufmarsch nahe der ukrainischen Grenze. Außerdem habe Russland weitere schwere Waffen wie Panzer, Flugabwehrsysteme und Artillerie in die Ostgebiete der Ukraine geschickt, so dass die Rebellen dort schnell die ukrainische Armee angreifen könnten. Kiew, das während der Kämpfen mit den Separatisten viele Soldaten verloren hat, rekrutiert jetzt offiziell ausländische Freiwillige.

Seit der Donbass-Krise 2013 ist Kerry der ranghöchste amerikanischer Politiker, der nach Russland gekommen ist. Auf der Agenda in Sotschi standen auch die Atom-Verhandlungen mit dem Iran und der Syrien-Konflikt.

Foto: © Presseamt / Kreml

 

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