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Im Auftrag des Präsidenten

 

Jewgen Perebyinis: Jewgen Perebyinis: "Verschwindet aus dem Donbass, soll nicht heißen: Verschwindet mitsamt dem Donbass!“Ein russischer Zeitungsbericht sorgt für die Irritationen. Danach soll Wladimir Putin kurz nach der Unterzeichnung des Minsker Friedensabkommens im Februar, bei einem Treffen mit der russischen Wirtschaftsspitze gesagt haben, dass Petro Poroschenko ihm von der prorussischen Separatisten umkämpfte Region Donbass in Osten der Ukraine angeboten hat.

Der ukrainischer Präsident soll gesagt haben: "Nehmt euch den Donbass.“ Der Kremlchef hatte dem Bericht zufolge Poroschenko geantwortet: „Verrückt geworden, oder was? Ich brauche den Donbass nicht. Wenn ihr ihn nicht braucht, dann erklärt doch dessen Unabhängigkeit.“

Der Artikel hat große Wellen nicht nur in Moskau und Kiew geschlagen. Wenn Poroschenko den Donbass, einen wichtigen Industrieregion des Landes freiwillig abgeben sollte, käme das seinem politischen Selbstmord zugleich. Dementsprechend kam aus Kiew ein deutliches Dementi. Der Pressesprecher des ukrainischen Außenministeriums, Jewgen Perebyinis twitterte : "Verschwindet aus dem Donbass, soll nicht heißen: Verschwindet mitsamt dem Donbass, sondern das Gegenteil."

Der Kreml ist offiziell über dieses Informationsleck verärgert. Putin-Sprecher Dimitri Peskow dementierte jedoch das Gerücht nicht. Er sagte nur, es gibt grundsätzlich keine Äußerungen zu den Aussagen, die hinter verschlossenen Türen fallen.

Später gab sich der Chef des Industriellenverbandes, Alexander Schochin, als Leck erkenntlich. Nach einem Entschuldigung betonte er, die Aussage von Putin sei in der Presse verfälscht worden.

Doch so einfach ist das in Russland nicht. Ohne eine Erlaubnis aus Kreml darf keine russische Zeitung über den russischen Präsidenten berichten. Dementsprechend gilt als sicher, dass Putin höchstpersönlich das Erscheinen dieses Berichts in dem Medium angeordnet hat.

Foto: Twitter

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