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Wohlgesonnene Umfrage für Wladimir Putin, Putinka für das Volk

Wodka Putinka - SymbolbildWladimir Putin (62) wurde zum ersten Mal vor 15 Jahre zum Präsidenten Russlands gewählt. Obwohl es wegen westlicher Sanktionen und niedrigem Ölpreis dem Land wirtschaftlich zur Zeit nicht gut geht – der Kremlchef hatte am Anfang März sogar sein eigenes Gehalt um 10 Prozent gekürzt – ist er weiterhin bei seinen Landsleuten sehr beliebt.

Dies zeigen die jüngsten Umfrageresultate, die das Meinungsforschungsinstitut FOM veröffentlicht hat. Wenn aktuell Präsidentenwahlen wären, würden für den amtierenden Staatsoberhaupt 75 Prozent der Befragten ihre Stimme geben. Der bestes Umfrageergebnis des KGB-Veteranen war bisher 71,3 Prozent im Jahr 2004. Nach der Veröffentlichung gehen die Beobachter davon aus, dass der 62-Jährige auch bei der Präsidentenwahl 2018 antreten wird.

Keine neutralen Informationen in Russland

Die Russen, die aus Geldmangel ihre Informationen weniger aus Zeitungen sondern hauptsächlich aus dem staatlichen Fernsehen beziehen, bekommen über die Politik von Putin nur gut filtrierte Mitteilungen. Der Großteil der russischen Menschen glauben ernsthaft, dass der Westen Russland vernichten will und nur Putin sie vor dem Untergang retten kann.

Dementsprechend können die Bürger, die in ihrer patriotischen Verblendung, erzeugt durch die staatliche Propaganda, ihr Land als der beste der Welt kennen, gar nicht anderes, als dem Kremlherrscher ihr Vertrauenaussprechen.

Die Russen sind zudem Weltmeister im Leiden. Seit 1917, als der Bolschewik Wladimir Lenin die Führung im Riesenreich übernommen hatte, leiden die einfache Menschen unter die Fehlentscheidungen ihren Führer. Doch sie begreifen nicht, dass die eigenen Landeslenker Schuld daran sind, dass Russland immer noch keinen funktionierenden Infrastruktur hat, die Wirtschaft trotz guten Einnahmen von Energieverkauf nicht modernisiert wurde und das Gesundheits- und Bildungssystem marode ist.

Es ist zudem eine Schande, dass das Vaterland des Weltproletariats sein Volk immer noch nicht selbst ernähren kann, sondern auch das Grundlebensmittel importieren muss. Trotz riesengroßen Erdöl-, Gold-, Diamant- und anderen Erdschatzreserven, die Gewinnerbringen nach Ausland verkauft werden. Um von eigenen Fehlentscheidungen und Korruption abzulenken, werden in Russland, genau so wie früher in der Sowjetunion, Schuldige für die Führungsmisere gesucht und im Westen gefunden.

Nur Oppositionelle und Oligarchen wissen, dass wenn Putin eigene Besoldung und die von seinen Beamten kürzt, diese Beschneidungen den Obrigkeit nicht Weh tun werden. Denn schon längst sind sie durch Korruption reich, teils sogar sehr reich geworden. Die Vermögen vom Kremlchef wird von 40 bis über 200 Milliarden Dollar geschätzt. So kann sich Wladimir Wladimirowitsch trotz Gehaltskürzung auch weiterhin teure Hobbys wie Armbanduhren oder schicke Anzüge leisten. Und wenn er krank werden sollte, bekommt der Ex-Spion nur die beste (und teuerste) ärztliche Hilfe aus der Westen. Denn Putin wird sich niemals auf eigene marode Gesundheitssystem verlassen.

Das russisches Volk versinkt aber seine finanzielle und gesundheitliche Probleme ins Nationalgetränk Wodka. (asie)

Foto: © Jan E. Siebert

 

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