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Total-Chef von alkoholisiertem Schneepflug-Fahrer in Moskau getötet

Christophe de Margerie Christophe de Margerie Der Leiter des französischen Mineralölkonzerns Total, Christophe de Margerie (63), ist am Montag kurz vor Mitternacht gegen 23:57 Uhr bei einem Flugzeugunfall auf der Moskauer Flughafen Wnukowo ums Leben gekommen. Der Spitzenmanager wollte aus der russischen Hauptstadt nach Paris starten. Dies hat das drittgrösste Ölunternehmen Europas in einer Pressemitteilung bestätigt. Bei der fatalen Zusammenprall seiner Maschine mit einem Schneepflug, dessen Fahrer der alkoholisiert war, sind neben de Margerie noch drei französische Mitglieder der Mannschaft des Privatjets ums Leben gekommen. Der Lenker des Schneeräumfahrzeuges, Wladimir Martynenkow, blieb unversehrt. Von den russischen Sicherheitsbehörden wurde inzwischen bestätigt, dass er betrunken gewesen war. Der Russe selbst bestreitet jedoch seine Schuld an dem tödlichen Unfall.

Die Sonderermittler unterstehen direkt dem Präsidenten Wladimir Putin. Frankreichs Staatschef François Hollande zeigte sich ergriffen von dem Tod des Spitzenmanagers.

Dichter Nebel in Moskau
Die Privatmaschine Dassault Falcon-50 war auf der Startbahn, nachdem sie schon angefangen hatte abzuheben, mit einem Schneepflug zusammenstoßen. Wegen des dichten Nebels war die Sichtweite auf der Rollbahn sehr gering. Nach dem Zusammenprall brach ein Feuer aus das den Privatjet zerstörte.

De Margerie arbeitete seit 1974 für den Energiekonzern, seit 2007 als Unternehmenschef. Der Franzose trug den Spitznamen „Big Moustache“ (Grosser Schauzbart). Er hinterließ Ehefrau und drei Kinder. Der Manager gehörte mütterlicherseits zu den Nachkommen der Taittinger Familiendynastie, die in Frankreich einen Namen mit Champagner und Luxushotels gemacht hatte.

Die Firma Total ist bei der Gasförderung auf der russischen Halbinsel Jamal tätig. Der Total-Chef wollte trotz den von westlichen Ländern gegen Russland verhängten Sanktionen mehr Geschäfte mit dem Land machen. Es war ein Projekt mit dem Konzern Lukoil in Sibirien geplant und De Margerie traf sich noch vor kurzem mit Putin. Das französische Unternehmen ist noch in Indonesien und Kasachstan, aber auch anderen Weltregionen tätig.

Foto: Flickr / Wikimediacommons

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