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In Kaliningrad wurde eine große Menge Bernstein gefunden

Bersnsteinschmuck - SymbolbildIn Baltijsk (deutsch: Pillau, in jetzigen Kaliningrader Oblast, früher Ostpreußen, Königsberger Gebiet) wurden in einem Versteck rund 1300 Säcke gefunden, gefüllt mit Bernstein im Wert von 87 Millionen Euro.

Laut der örtlichen Behörde gehörte das Versteck zu einen lokalen Unternehmer. Gegen ihn wird nun ermittelt, berichten Echo Moskvy und Lenta.ru.

Der gefundene Vorrat an Bernstein wog etwa 30 Tonnen. Ermittlern zufolge wurde das Geld von dessen Bernsteins für die Finanzierung einen kriminellen Gruppierung benutzt.

Baltijsk ist eine Stadt an der Ostsee, sie ist Vorhafen von russischen Enklave Kaliningrad. Bernstein bezeichnet den seit Jahrtausenden bekannten und insbesondere im Ostseeraum weit verbreiteten klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz. Weltweit sind mehr als 80 Bernsteinarten bekannt, die zumeist aber nur in geringer Menge vorkommen. Die häufigste Bernsteinart ist der Succinit, allein im Baltikum sollen es nach einer Schätzung noch mehr als 640.000 Tonnen sein. Von den baltischen Vorkommen sind schon seit dem 19. Jahrhundert die akzessorischen Bernsteinarten Gedanit, Glessit, Beckerit und Stantienit bekannt. Vom „baltischen Gold“ lebt auf der Kaliningrader Gebiet eine rege Schattenwirtschaft. Für ein Kilogramm Bernstein erhalten die Sucher rund 40 Euro.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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