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Tierschutzorganisation betreibt Naturpark in Süd-Afrika

Vier-Pfoten-Gründer und -Geschäftsführer Heli Dungler auf dem Gelände des Lionsrock-Parks | © Vier Pfoten - Mihai VasileVier-Pfoten-Gründer und -Geschäftsführer Heli Dungler auf dem Gelände des Lionsrock-Parks
© Vier Pfoten - Mihai Vasile
Löwen aus Wanderzirkussen und Tiger aus Substandardzoos finden - mit etwas Glück - ihr neues Zuhause im südafrikanischen Lionsrock-Park. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten betreibt seit einigen Jahren den insgesamt 1.250 Hektar großen Naturpark - rund drei Autostunden von Johannesburg. Seit einigen Jahren kann man in der Lionsrock Lodge im Park auch Urlaub machen.

"Im Lionsrock gibt es derzeit 23 Großgehege für die 107 Raubtiere. Auswildern kann man die Raubkatzen, die bereits in Zoos oder in Käfigen aufgewachsen sind, nämlich nicht. Denn sie würden in der freien Natur nicht überleben", so Heli Dungler, Gründer und Geschäftsführer von Vier Pfoten, im pressetext-Interview. Das bedeutet, dass die Großkatzen auch gefüttert werden müssen.

Jede Großkatze hat eine Lebensgeschichte
"Jedes Tier, das wir hier her gebracht haben, hat sein eigenes Schicksal", weiß Dungler, der von völlig abgemagerten und verängstigten Löwen und Tigern berichtet. "Wir übernehmen nur Tiere aus Institutionen, die sich schriftlich dazu verpflichten, keine Großkatzen mehr anzuschaffen. Es ist unvorstellbar, dass es immer noch Zirkusse und Zoos gibt, in denen Großkatzen in engen Käfigen untergebracht sind und ein Leben unter fürchterlingen Bedingungen fristen."

Nach einer amtstierärztlichen Untersuchung werden die Tiere dann nach Südafrika transportiert und in den Gehegen freigelassen. "Einer der schönsten Momente ist, wenn ein Tier nach der Ankunft erstmals sein neues Zuhause betritt. Für viele ist es das erste Mal, dass sie Erdboden unter ihren Füßen spüren."

Urlaub mit Tierbeobachtung inklusive
Das Großgehege mit den Raubkatzen umfasst rund 50 Hektar. Im restlichen Park leben andere typisch afrikanische Tierarten wie etwa Zebras, Antilopen oder Gnus frei. "Lionsrock ist öffentlich zugänglich und bietet eine einzigartige Verschmelzung zwischen Tierschutz und Tourismus. Die Lodge verfügt über Doppelzimmer, aber auch über Selbstversorgerhütten und biet Platz für rund 55 Gäste."

Auf dem Gelände der Lodge befindet sich auch ein Restaurant sowie eine Bar. "Unseren Gästen wird ein breites Spektrum von Aktivitäten angeboten. Diese reichen von Pirschfahrten, Reiten, Vogelbeobachtung und Wanderungen bis hin zu Exkursionen zum nahe gelegenen Golden Gate National Park, ins Clarens Tal oder nach Lesotho", erklärt Dungler.Idylle im Lionsrock-ParkIdylle im Lionsrock-Park

Gute Verbindung nach Österreich
Die Österreicherin Hildegard Pirker ist Leiterin der Tierschutzabteilung in Lionsrock. Sie war früher für die Tiere im Safaripark Gänserndorf verantwortlich. Löwen dieses inzwischen stillgelegten Parks leben heute im Lionsrock - ebenso wie auch 28 Löwen aus sechs verschiedenen Zoos in Rumänien.

"Lionsrock ist ein wirklich tolles Reiseziel und es lohnt sich hier herzukommen", meint Herbert Höpfl, Chefredakteur der Musikzeitung Concerto http://concerto.at Auf der Hotelbuchungsplattform http://hotels.com wird die Lodge von Besuchern mit 4,5 Punkten durchwegs mit "exzellent" bis "sehr gut" bewertet.

Gemeinsam an Lösungen arbeiten
"In Südafrika, wo so viele soziale Bedürfnisse im Zusammenhang mit Armut, Kriminalität und Gesundheit bestehen, genießt Tierschutz keine hohe Priorität. Aber Missbrauch von Menschen und Tieren haben die gleiche Wurzel. Unsere Organisation arbeitet an diesen Problemen mit Jugendlichen, insbesondere mit solchen aus benachteiligten Wohngegenden", so Dungler. "Dazu hat Vier Pfoten ein Bildungsprogramm zum Thema Tierschutz eingerichtet, in dessen Rahmen Schüler nach Lionsrock eingeladen werden, um mehr über Tiere zu lernen."

Fotos: © Vier Pfoten - Mihai Vasile

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