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Reisemesse ITB in Berlin: Estland präsentiert sich mit verrückten Ideen und ganz viel Natur

Gasthaus Maria Talu bei PärnuGasthaus Maria Talu bei Pärnu
Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und manchmal überhört man ihn auch. In Estland haben Architekturstudenten riesige Megaphone aus Holz gebaut und diese in einem Wald des südestnischen Kreises Võrumaa mit etwa 15.000 Einwohnern aufgestellt. Die Stadt Võru (deutsch: Werro) ist sowohl das wirtschaftliche als auch das Verwaltungszentrum des etwa 43.000 Einwohner zählenden gleichnamigen Kreises. In Võru sprechen Viele den südestnischen Dialekt, die sogenannte Võro-Sprache. Die Besucher des Ostsee-Landes sollen in den Mammut-Megaphonen nicht nur eine Rast einlegen können. Vor allem können sie im Inneren der Skulpturen den Geräuschen des Waldes noch viel intensiver lauschen, als wenn sie einfach nur zwischen den Bäumen stehen würden.

Ein Land als Naturparadies

Mit seinen ausgedehnten Wäldern, artenreichen Hochmooren, malerischen Binnenseen, menschenleeren weißen Sandstränden und den mehr als 2000 Ostsee-Inseln bietet der kleinste der drei baltischen Staaten Erholungssuchenden ideale Bedingungen. Dabei sind die Wege nicht weit: Vom Flughafen der Hauptstadt Tallinn etwa dauert es gerade einmal anderthalb Stunden zu den ersten Bärenbeobachtungshütten. Wander- und Fahrradwege gibt es reichlich, und wer Lust auf Kajakfahrten, Segeltouren oder Angelausflüge hat, ist ebenfalls in Estland genau richtig.

2016 feiert Estland das „Jahr der maritimen Kultur“. Unter der Devise „Mit dem Gesicht zum Meer“ werden besonders die Yachthäfen und der Meerestourismus im Mittelpunkt stehen. Hier gibt es etwa fünfzig für Yachten zugängliche Häfen. Selbst in der Hauptsaison müssen Segler in estnischen Gewässern nie befürchten, keinen Liegeplatz mehr zu bekommen.

Estland vereint moderne Technologie und malerische Landschaft

Dabei verbindet sich in dem 1,3-Millionen-Einwohner-Land die Natur mit einer Menge Innovationsgeist. Das gilt nicht nur für die Riesen-Megaphone. Estland gilt als einer der fortschrittlichsten europäischen Staaten, was die Digitalisierung betrifft. So gewährt die Verfassung das Recht auf kostenlosen Internet-Zugang, und als erstes Land Europas wird die Republik von einem schnellen 4G-Netz abgedeckt. Selbst ihre Parlamentsabgeordneten können die Esten inzwischen bequem von zu Hause online wählen.

Die Republik Estland, estnisch Eesti Vabariik, mit einer Fläche von 45.339 Quadratkilometern, liegt in Nordeuropa und ist das nördlichste Land des Baltikums. Hier wohnen nur rund 28 Einwohner pro Quadratkilometer. Es grenzt im Süden an Lettland, im Osten an Russland sowie im Norden und Westen an die Ostsee, die die Esten allerdings selbst als Westsee (Läänemeri) bezeichnen. Über den Finnischen Meerbusen hinweg bestehen sehr enge, auch sprachliche, Beziehungen zu Finnland. Historisch gibt es durch die Deutsch-Balten zahlreiche Verbindungen auch nach Deutschland, wodurch von vielen Orte neben den heutigen estnischen auch alte deutsche Namen bekannt sind wie Dorpat (heute Tartu), Fellin (Viljandi), Weissenstein (Paide), Pernau (Pärnu) oder „Arensburg nach den großen Sund“ (Inselhauptstadt Kuressaare).

Nach dem Zusammenbruch des Sowjetreiches und der Wiedererlangung der Souveränität im Jahr 1991 strebten die Esten danach, in die europäische Gemeinschaft zurück zu kehren. Der Eintritt in die Europäische Union und in die westliche Verteidigungsallianz NATO erfolgte im Jahr 2004, und seit fünf Jahren bezahlen die Esten mit der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.

Viele neue Flüge nach Estland

Die Vielfältigkeit Estlands ist eine Kombination, die immer mehr Gäste ins Land lockt. So ist auch die Zahl der deutschen Urlauber in dem Ostsee-Staat im vorigen Jahr gestiegen. Insgesamt reisten etwa 116.000 Deutsche in das baltische Land, drei Prozent mehr als 2014.Am Peipussee bei KauksiAm Peipussee bei Kauksi
Foto: © Thomas Michael

Für dieses Jahr rechnen die Tourismuswerber mit einem weiteren Anstieg, da die jüngst gegründete estnische Fluggesellschaft Nordic Aviation mehrere Verbindungen mit Deutschland und Österreich in ihr Programm aufnimmt. So startet die Airline ab 27. März viermal in der Woche ab Berlin und Wien in Richtung Tallinn. Ab München geht es dann sogar zweimal täglich los. Air Baltic fliegt ab 27. März ebenfalls dreimal in der Woche ab Berlin, und Ryanair fliegt von April an zweimal in der Woche ab Bremen und Weeze nach Tallinn. Dazu kommt noch die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa, die Tallinn dreimal täglich von Frankfurt am Main aus anfliegt.

Estland auf der ITB in Berlin

Estland präsentiert sich vom 9. bis 13. März auf der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin. An der Landesbox (Halle 18, Stand 126c) stellen das Estnische Tourismusamt (Estonian Tourist Board), die Hauptstadt Tallinn, die Urlaubsinsel Saaremaa (deutsch Ösel), die estnische Fluggesellschaft Nordic Aviation Group, die Reisebüros Reisiekspert, Estravel, Estonian Holidays und Go Travel sowie die Hotelgruppe Sokos Hotels Tallinn die vielfältigen Reisemöglichkeiten in Estland vor.

(Estonian Tourist Board / asie / tmich)

Weitere Infos: www.visitestonia.com und www.itb-berlin.de

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