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Die größte Waldkiefer der Welt steht in Estland

 

Die größte Waldkiefer der Welt steht in der Gemeinde Veriora im estnischen Landkreis Põlvamaa, berichtet die Wirtschaftszentrale für staatliche Wälder (Riigimetsa Majandamise Keskus, kurz RMK). Wissenschaftlern der estnischen Landuniversität zufolge ist der Baum mindestens 214 Jahre alt.

Der Waldriese ist 46,6 Meter hoch und ist damit um 1,3 Meter größer als der bislang bekannte größte Pinus sylvestris, der in Polen wächst.

Wie der Mitarbeiter des RMK Kaarel Tiganik berichtet, hat er den Baumgiganten im letzten Jahr durch Zufall entdeckt: Eigentlich hatte der Förster die Aufgabe, die Fichten, die in der Nähe der weltgrößten Waldkiefer wachsen, zu untersuchen. „Als dann klar wurde, dass wir unter den Fichten einen neuen Rekordbaum, mit einer Höhe von 48,6 Meter gefunden hatten, haben die Biowissenschaftler auch die Kiefer, die daneben wuchs, gemessen,“ sagte Tiganik zur Erklärung, wie in Estland an einem Tag sowohl eine neue größte Kiefer als auch die größte Fichte entdeckt wurden. Das Alter der Fichte hat der Forscher auf mindestens 202 Jahre geschätzt.

Dass die Waldkiefer, die im Tal Ootsipalu in Veriora wächst, wirklich die größte der Welt ist, wurde erst später bekannt, als Naturexperte Henrik Relve, gut informiert über die höchsten Bäume in Estland, den Rekordbaum in die internationale Datenbank der Baumgiganten eingab.

Es gibt mehr als hundert unterschiedliche Kieferarten in der Welt. Die Art, die im Tal Ootsipalu in Veriora wächst, ist eine Waldkiefer, Pinus sylvestris, die ihren natürlichen Lebensraum in Europa hat. In Estland ist die Waldkiefer die einzige heimische Kiefernart und auch der häufigst vorkommende Baum in den Wäldern.

Förster und Forscher gehen davon aus, dass an dem Platz in Veriora so viele Riesenbäume entdeckt wurden, weil sie auf einem schalenförmigen Boden wachsen, teilweise an einem Abhang, teilweise in der Vertiefung. So bietet die Natur einen Schutz vor starken Stürmen und sorgt dafür, dass Niederschlagswasser und Nährstoffe in den Boden der Vertiefung fließen. So wird der Baum mit genügend Wasser und Nährstoffen versorgt. (asie/tmich)

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