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Lettischer Co-Pilot wegen Trunkenheit verurteilt

airBaltic Flugzeug - SymbolbildairBaltic Flugzeug - SymbolbildEin lettischer Co-Pilot der Fluggesellschaft air Baltic mit Hauptsitz in Riga wurde in Oslo zu sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Der Flugzeugführer legte vor dem norwegischen Gericht ein volles Geständnis ab und berichtete, wie er mit seinem Arbeitskollegen ein paar Stunden vor dem Abflug zwei Flaschen Whisky und dazu noch einige Biere getrunken hatte. Die Richter schickten den Letten für sechs Monaten hinter schwedische Gardinen. Das Urteil wurde nicht zur Bewährung ausgesetzt.

Der Vorfall ereignete sich Anfang August. Die Besatzung der Maschine war schon bereit von Oslo nach Kreta zu fliegen als nach einem anonymen Telefonat die norwegische Polizei Alkoholkontrollen durchführte. Nachdem es festgestellt wurde, dass alle Crewmitglieder mehr als 0,2 Promille Alkohol im Blut hatten, wurde das ganze Team, auch die Flugbegleiterinnen festgenommen.

Bei dem 38-jährigen Co-Piloten wurde sogar 1,35 Promille Alkohol im Blut gemessen. Der Flugkapitän, ebenfalls ein Lette, sitzt noch im Untersuchungshaft. Der 50-Jährige hatte mit 0,54 Promille ebenso deutlich zu viel Alkohol in seinem Blut. Zudem wusste er, dass seine Mannschaft nach Alkoholorgien arbeitsunfähig war. air Baltic entschuldigte sich bei den Passagieren und leitete ein Entlassungsprozedur ein. 109 Reisende mussten wegen des Vorfalls fünf Stunden auf dem Osloer Flughafen warten, bis sie zu ihrem Zeil starten konnten.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

 

 

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