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Rechtsradikaler vom Gericht freigesprochen

 

Stiefel - Symbolbild Das politische Magazin „Der Spiegel“ berichtet, dass das Landgericht Freiburg (Baden-Württemberg) einen Neonazi freigesprochen hat, der auf einem Parkplatz einen Antifaschisten überfahren hatte.

Es passierte am 1. Oktober 2011. Auf einem Parkplatz in der Nähe von Autobahn 5 wartete der Rechtsradikale Florian S. auf seinen Kameraden. Beide wollten zu einer Party der Gleichgesinnten gehen. Auch Linksradikale hatten von diesem Fest erfahren und begaben sich zu dem Rastplatz. Als sie dort ihren politischen Feind sahen, liefen sie einhüllt, mit Quarzsand-Handschuhen und Reizgas ausgerüstet, auf den Wagen von Florian S. zu. Darauf raste er auf die Gruppe der Antifa-Aktivisten zu. Dabei wurde ein junger Mann schwer verletzt.

Das Gericht hat Florian S. nun von Vorwurf des Totschlages freigesprochen. Nach Ansicht der Richter hatte er, obwohl noch ein andere Fluchtweg ihm zu Verfügung stand, in Notwehr gehandelt. Zumindest sei im Zweifel ein Verteidigungswille nicht auszuschließen gewesen.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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