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Estland: Koit Toome und Laura singen für EscC in Kiew

 

Laura und Koit ToomeLaura und Koit ToomeAm Samstag 4. März haben die Esten im großen Finale der Vorentscheidungsshow „Eesti Laul 2017“ („Estlands Lied 2017“) beschlossen, dass Koit Toome und Laura mit ihrem Titel „Verona“ (Musik Sven Lõhmus) Estland auf dem Eurovision Song Contest (ESC) in der ukrainischen Hauptstadt Kiew vertreten wird. Der Wettbewerb wird vom 9. bis 13. Mai mit Vertretern aus 43 Ländern ausgetragen. Toome vertritt Estland schon 1998 in Birmingham mit dem Titel „Mere lapsed“ (Kinder des Meeres) und landete dort auf der 12. Platz. Laura´s erste Eurovision-Auftritt als Mitglied Gruppe „Suntribe“ und dem Lied "Let's Get Loud" war 2005 in Kiew im Halbfinale beendet. Hier können Sie alte Darbietungen ansehen.

Die große Favoritin Elina Born, diesmal alleine, vertrat Estland schon auf dem ESC 2015 in Wien zusammen mit Stig Rästa und dem Titel „Goodbye To Yesterday“. Doch diesmal schaffte sie es mit ihrem „In Or Out“ https://www.youtube.com/watch?v=gcErSHLwZfQ , das sie in einem extrem sexy Outfit vortrug, nicht in die Top drei. Zweite wurde Kerli mit ihrem Lied „Spirit Animal“ (Musik: Kerli Kõiv und Brian Ziff) , das mit einer tierischen Show umrahmt war. Der dritte Platz ging an Rasmus Rändvee. Er sang sein eigenes Stück (Musik und Text) „This Love“. Man kann diesem jungen Esten eine große Karriere voraussagen.

Altmeisterin Lenna Kuurmaa von der vormals auch in Deutschland sehr populären Gruppe „Vanilla Ninja“ sang ebenfalls ein eigenes Lied, „Slingshot“.

Der älteste Teilnehmer war der in Estland seit Jahrzehnten populäre Sänger Ivo Linna. Er sang über die „große Lotterie“ („Suur loterii“) und blieb dabei seinem Stil treu – sympathisch, doch ohne den obligatorischen Eurovisions-Schwung.

Alle Teilnehmer zeigten, dass Estland viele gute Nachwuchsinterpreten hat, die sich mit ihren Liedern, Auftritten und Roben nicht verstecken müssen. Von der sogenannten estnischen „Dösigkeit“ war nichts zu spüren. Koit Toome & Laura haben gute Möglichkeiten, wenn nicht zu gewinnen, dann doch wenigstens eine gute Platzierung zu erreichen. (asie/tmich)

Foto: Estnischer Rundfunk ERR

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