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Veröffentlichung von Überwachungsfotos führen zu Ermittlungserfolg

 

Polizeischild - SymbolbildDie Veröffentlichung von Überwachungsfotos aus einer Straßenbahn und die Überprüfung einer bei einem der Opfer gesicherten DNA-Spur führten in Karlsruhe zu einem Ermittlungserfolg. Ein 22-jähriger Student aus Tunesien wurde in seiner Wohnung festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Der Verdacht gegen ihn sei nach dem vorliegenden Untersuchungsergebnis des Kriminaltechnischen Institutes beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg dringender geworden, denn der genetische Fingerabdruck war dem verhafteten Tunesier eindeutig zuzuordnen.

Aufgrund des aktuellen Ermittlungsstandes hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe beim dortigen Amtsgericht gegen den Beschuldigten wegen versuchter sexueller Nötigung in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung einen Haftbefehl erwirkt. Beamte der „Ermittlungsgruppe Eingang“ haben ihn daraufhin am Morgen des 3. Februar in seiner Wohnung festgenommen und dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Die Ermittler waren dem Verdächtigen durch Überwachungsfotos aus einer Straßenbahn auf die Spur gekommen.

Nach der Veröffentlichung der Bilder hatte sich der Mann den Behörden gestellt, machte in der Folge aber von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Da er von den Geschädigten nicht mit der erforderlichen Sicherheit wiedererkannt wurde, kam er zunächst wieder auf freien Fuß. Er wird beschuldigt, seit Anfang Dezember 2016 fünf Frauen, die alleine unterwegs waren, überfallartig angegriffen zu haben. So soll der Festgenommene eine 23 Jahre alte Frau von hinten am Arm gepackt, gegen eine Hauswand gedrückt und ihr trotz Gegenwehr seine Lippen auf den Mund gepresst haben. Eine mit ihrem Hund vorbeikommende Passantin veranlasste den Mann schließlich zur Flucht. Bei den vier weiteren Taten konnten die angegriffenen Frauen den durchweg dunkel gekleideten Angreifer durch laute Hilferufe in die Flucht schlagen.

Der Fall zeigt, dass die von Ermittlungsbehörden veröffentlichten Überwachungsfotos, trotz vieler Bedenken von Datenschutzaktivisten, zum schnellen Ergreifen von Straftätern führen können.

Im übrigen - am gleichen Tag fahndete auch das Bundeskriminalamt (BKA) gemeinsam mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit einem Foto aus dem Internet nach einem Unbekannten, der im Verdacht stand, ein Kind mehrfach schwer sexuell missbraucht und Aufnahmen seiner Taten anschließend auf einer kinderpornografischen Plattform im Darknet verbreitet zu haben. Auch diese Fahndung wurde mit einem schnellen Erfolg gekrönt. (Polizei/asie/tmich)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt

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