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Este überfällt in München einen Schreibwarenladen

Polizeischild - SymbolbildEin Schreibwarenladen an der Münchener Lindwurmstraße ist am 25. Januar brutal überfallen worden. Der Polizei ist es jedoch gelungen, den flüchtenden Täter aus Estland schnell zu fassen.

Der Überfall fand gegen 16:25 Uhr statt. Die Tochter der Inhaberin Anneliese sortierte gerade im hinteren Teil des kleines Geschäftes nahe dem Goetheplatz Postkarten, als sie Schreie hörte. Susanne eilte gleich nach vorne und sah, wie ein großer Mann die Registrierkasse von den Verbindungskabeln getrennt hatte und ihre Tante Hildegard bedrohte. Um mit seiner Beute flüchten zu können, hat der Räuber die Frauen mit dem Kassenapparat geschlagen. Susanne blutete an der Stirn, ihre Tante wurde am Arm gestreift.

Die Frauen riefen sofort die Polizei, die schnell am Tatort eintraf. Die Beamten nahmen direkt die Verfolgung des Täters auf und hatten Glück – ein 39-jähriger Este ohne festen Wohnsitz in München konnte nur wenige Minuten später festgenommen werden. Den gestohlenen Kassenapparat hatte er unter seinen Arm geklemmt. Obwohl auf frischer Tat ertappt, leugnete der Este, das Geschäft überfallen zu haben.

Der Kassenapparat war verbeult, denn der Täter hatte, wenngleich ohne Erfolg, ihn aufzubrechen versucht. Im Gerät befanden sich rund 600 Euro Bargeld. Susanne konnte den Verbrecher auch sofort identifizieren, denn der Este war schon früher im Laden gewesen, um Zigaretten zu kaufen. (asie/tmich)

Quellen: Postimees / Abendzeitung

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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