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Andere Länder, andere Sitten: Litauerin muss für Pilzesammeln Stafe zahlen

Pfifferlinge - SymbolbildSonata Sliuzaite wurde festgehalten, als sie im Wald von Epping Pilze sammelte. Jetzt muss die 38-jährige Krankenschwester, die in Ost-London lebt, eine Strafe zahlen, berichtet die englische Zeitung Daily Mail.

Pilze im Wald zu sammeln ist im Baltikum eine ganz normale und vor allem legale Tätigkeit. Dementsprechend konnte auch die Litauerin nicht damit rechnen, dass sie in Großbritannien etwas Gesetzwidriges tut, wenn sie sich auf die Suche auf Waldgaben macht. Nun wurde sie eines Besseren belehrt. Aus den Wäldern im Königreich etwas mitzunehmen ist ohne Erlaubnis des Besitzers verboten.

Bei der Kontrolle wurden in Sliuzaites Rucksack drei Tüten Pilze entdeckt. Sie erklärte, sich davon eine Mahlzeit zubereiten zu wollen, nichts weiterzuverkaufen. Das Gericht glaubte ihr jedoch nicht. Die Litauerin wurde zu 80 Pfund (rund 104 Euro) Strafe und der Zahlung von Gerichtskosten in Höhe von 284 Pfund (rund 370 Euro) verurteilt.

Die Spitzenrestaurants zahlen im Großbritannien für die Waldpilze bis zu 50 (etwa 65 Euro) Pfund pro Kilogramm. Im Wald von Epping wachsen dem Zeitungsbericht zufolge mehr als 1600 verschiedene Sorten. (asie/tmich)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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