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Deutschland: Asylbewerber bestehlen schlafenden Zugreisenden

Motorrad von PolizeistreifenAm 19. Februar gegen 23:30 Uhr haben Bundespolizisten im Zug von Bremen nach Hamburg zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren vorläufig festgenommen. Sie sollen zuvor einem schlafenden, 24-jährigen Reisenden eine Tasche mit Inhalt im Gesamtwert von 1000 Euro entwendet haben.

Wie die Bundespolizeiinspektion Hamburg in einer Pressemitteilung bekannt gab, waren im abgelegten Reisegepäckstück ein Tablet-PC, hochwertige Kopfhörer und persönliche Dokumente. Mitreisende machten den Fahrgast auf den Diebstahl aufmerksam. Der Hamburger konnte nach dem Absuchen des Zuges die Täter finden. Nachdem der Geschädigte die Räuber lautstark ansprach, ließ einer der Täter die gestohlene Tasche fallen. Danach flüchteten die Beschuldigten aus dem Zug, als dieser im Bahnhof Harburg hielt.

Danach folgte eine filmreife Verfolgungsjagd. Die Diebe sprangen vom Bahnsteig auf die Gleise und versuchten zu flüchten. Zuvor alarmierte Bundesbeamte nahmen ihre Spur im Gleisbereich auf und konnten die Tatverdächtigen beim Verlassen der Gleise festsetzen.

Nach Vorführung der Beschuldigten auf dem Harburger Bundespolizeirevier konnte der Geschädigte die Täter eindeutig identifizieren. Gegen die Asylbewerber aus Bremen und Diepholz wurde nun ein Strafverfahren wegen eines besonders schweren Falles von Diebstahl eingeleitet. Sie wurden aber nach Abschluss der polizeilichen Erkennungsmaßnahmen wieder entlassen.

Wie können Reisende sich gegen Bandendiebstähle schützen? Einige Tipps finden Sie hier.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

 

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