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„Tüchtige Zusammenarbeit“: Ermittlungsgruppe sprengt Diebesbande

Blaulich am Polizeifahrzeug - SymbolbildPoliBlaulich am Polizeifahrzeug - SymbolbildPoliDie Ermittlungsgruppe der Bezirkskriminalinspektion Flensburg unter Beteiligung der Kriminalpolizei Schleswig, Rendsburg und Neumünster konnte nach monatelangen Ermittlungen in Deutschland, Schweden, Frankreich und Litauen eine international agierende Tätergruppe stellen, die für eine Vielzahl an Diebstahltaten und Einbrüche in Deutschland und Dänemark verantwortlich ist. Gegen sieben Bandenmitglieder, darunter auch aus Litauen und Russland, sind nun Haftbefehle vollstreckt worden, teilt die Polizeidirektion Flensburg mit. Die Ermittlungen hatten im Sommer 2013 begonnen.

Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Kriminalisten im Raum Schleswig-Flensburg und Rendsburg Lager auskundschaften, die genutzt wurden um die Beute aufzubewahren. Die Festgenommenen bestritten über einen längeren Zeitraum ihren ganzen Lebensunterhalt mit ihren Raubzügen. Die mutmaßlichen Täter brachen in Wohnungen, Werkstätten und Lagerhallen ein. Dort nahmen sie technische Geräte und Kraftstoff mit. Drei der Verdächtigen der „osteuropäischen Clique“ waren bereits im Dezember 2013 festgenommen worden. Andere Bandenmitglieder waren zur Fahndung ausgeschrieben und wurden inzwischen in Schweden, Frankreich und Litauen aufgegriffen. Deutschland hat die Auslieferung der vermutlicher Täter beantragt.

Die Polizei hat in Bunkern rund 8000 Liter Kraftstoff sichergestellt. Die Mitglieder der Räuberbande hatten den gestohlenen Sprit mit einem günstigen Preis weiterverkauft: Diesel kostete ungefähr ein Euro pro Liter. Die Ermittler haben auch entwendete Rasenmäher, Waschmaschinen, Motorsägen und Quad-Motorräder in den Wohnungen und Garagen der Ganoven sichergestellt, deren Wert bis zu 70.000 Euro belaufen kann. Ungewiss ist, wie viel Diebesgut die Räuber schon weiter verkauft haben.

Zur Ausführung der Taten rekrutierten warben die Bandenchefs die „Soldaten“ teils im Bundesland Schleswig-Holstein, teils in Litauen. Der Jüngste der mutmaßlicher Täter ist 22, der Älteste 42 Jahre alt. Allen Festgenommenen drohen nun mehrjährige Gefängnisstrafen. Einen Teil des sichergestellten Diebesguts haben die rechtmäßigen Eigentümer zurück bekommen.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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