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Benedikt XVI. spricht über Schwulen-Lobby in Vatikan

Titel der BILD-Zeitung zum Rücktritt von Benedikt XVITitel der BILD-Zeitung zum Rücktritt von Benedikt XVIDer emeritierte Papst aus Deutschland, der fast acht Jahre die katholische Kirche leitete, spricht Medienberichten zufolge im einem neuen Buch von Peter Seewald „Benedikt XVI. - Letzte Gespräche“ angeblich unter anderem von einem Homosexuellen-Lobby während seiner Amtszeit in der Vatikanstaat. Er soll dieses Netzwerk zerschlagen haben. Darüber hinaus soll der hochgelehrte Theologe mit bürgerlichen Namen Joseph Ratzinger darüber sprechen, warum er zurückgetreten sei und wie er selber seine Amtszeit wahrgenommen hatte. Das Interview-Buch erscheint im Münchener Verlag Droemer Knaur.

Obwohl die katholische Kirche Homosexualität und Schwule verdammt, wird seit langem berichtet, dass rund 40-50 Prozent der Priester gleichgeschlechtlich seien. 2013 hat auch der Nachfolger Benedikts XVI., Papst Franziskus die Existenz homosexueller Seilschaften eingeräumt. Dies berichteten die Teilnehmer einer Gruppe von lateinamerikanischer Orden, die eine Audienz bei dem Kirchenoberhaupt hatten. Im gleichem Jahr hat er mit seiner Aufforderung für Aufsehen gesorgt, Schwule und Lesben nicht zu diskriminieren. Homosexuelle Neigungen seien keine Sünde, nur homosexuelle Geschlechtsakte.

Der von Vatikan entlassene homosexuelle Priester aus Polen, Krzysztof Charamsa hatte vor rund einem Jahr in einem Interview mit einem privaten italienischen Fernsehsender jedoch erklärt, dass es beim Heiligen Stuhl keine Schwulen-Lobby gebe.

Seit 2005 verbietet die katholische Kirche die Weihe von Priestern mit homosexueller Orientierung. Doch wie sollen sexuellen Neigungen kontrolliert werden? Charamsa interpretierte die Zölibatsplicht so, dass diese nur auf den Geschlechtsverkehr mit Frauen bezogen sei: Er habe nicht gegen die Zölibatspflicht gesündigt, denn er habe "nie eine Frau berührt".

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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