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Programmtipp: Der Historiker Ernst Piper zu Gast auf NDR Kultur

 

Vor hundert Jahren wurde es Nacht über Europa. Viele aber hielten die Finsternis für den hellsten Tag. Der Krieg wurde begeistert begrüßt als Aufbruch in eine neue Zeit. Es war eine grausame Täuschung, der auch viele Künstler erlagen. Ein großer Autor wie Thomas Mann feierte den Kampf deutscher "Kultur. Künstler und Wissenschaftler zogen freiwillig in den Krieg.

Den Historiker Ernst Piper, Enkel des Verlegers Reinhard Piper, der in seinem damals jungen Verlag eine Art Kriegsproduktion betrieb, überraschen die Bekenntnisse der Zeitgenossen zu Deutschland und zum Krieg nur wenig. Seine Forschung ergab ein Bild der vielen Facetten. Die "Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs" bringt viel Beschämendes ans Licht - aber auch Tröstliches.

Im Gespräch mit Ulrich Kühn erzählt Piper darüber hinaus, wie sich die Nationen damals der Medien bedienten - und wie deutsche Intellektuelle, wenn sie den "Militarismus" begrüßten, rechthaberisch ihr Niveau unterliefen. "Das Gespräch" ist auf NDR Kultur am Sonnabend, 22. März, ab 18.00 Uhr zu hören.

Ernst Piper ist Autor von vielen Büchern. Unter anderem hat er das Werk „Alfred Rosenberg: Hitlers Chefideologe“ veröffentlicht. Das Buch wurde auch ins Estnische übersetzt. Rosenberg ist in Tallinn geboren. In Estnischen ist auch sein Werk „Savonarola. Prophet der Diktatur Gottes“ erschienen. Im vergangenen Jahr kam auf das Buchmarkt noch ein Buch von Ernst Piper „Nacht über Europa. Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs“, das sehr zu empfehlen ist.

Buch: ISBN 978-3-549-07373-5

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