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Russland: Moderatorinnen kritisieren gefälschte Berichterstattung bei Sender Russia Today

Abby MartinDer russische Fernsehkanal Russia Today (RT) wird vom Staat finanziert. Dementsprechend ist die Berichterstattung im Sinne des Kremlchefs Wladimir Putin. Doch nicht alle Journalisten möchten mehr gefälschte Nachrichten hinnehmen.  

Abby Martin, eine US-Moderatorin des Senders kritisierte vor einigen Tagen mit scharfen Worten ihren Arbeitgeber: „Was Russland auf der Krim gemacht hat, ist falsch. Militärinterventionen waren nie eine Lösung“, sagte sie mutig in ihrer Sendung „Breaking the Set“, die live übertragen wurde. Martin will nach eigene Aussage nicht mehr einfach herumsitzen und einen Militärangriff gut heißen. Sie wurde herausgesetzt.

Ein Tag später kündigte eine zweite Moderatorin ihren Job selbst. Liz Wahl sah sich bei RT vielen moralischen und ethischen Beeinflussungen ausgesetzt und wollte nicht mehr für den von der russischen Regierung finanzierten Sender arbeiten, der tagtäglich das Handeln des Präsidenten Putin fälscht“, kritisierte sie Moskaus Haltung in der Ukraine-Krise . Wahl brachte vor, dass ihre Eltern aus Angst vor dem Einmarsch der sowjetischen Kommunisten aus Ungarn geflohen sind. Sie sei glücklich in den USA aufgewachsen zu sein. Als Amerikanerin glaube Journalistin daran, dass die Medien nur die Wahrheit verbreiten können.

 

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