Ad-Test
Google+
Diese Website selbst verwendet Cookies nur zur Funktionaltät. Die Cookies der
Werbepartner können werberelevante Informationen sammeln und weiterleiten.


Paavo Järvi dirigiert Münchener Philharmoniker

Paavo JärviPaavo JärviDrei Komponisten, die mehr als nur Musiker sein wollten, präsentiert der estnische Dirigent Paavo Järvi am 12., 13. und 16. März in München. Auf der Programm in der Philharmonie im Gasteig stehen Hector Berlioz, Alexander Skrjabin und Robert Schumann.  

Hector Berlioz wählte die berühmteste Liebesgeschichte der Welt, Shakespeares „Romeo und Julia“, zum Gegenstand einer dramatischen Symphonie, die alle Gattungsgrenzen sprengt. Auch bei Robert Schumanns Erster Symphonie, die er binnen vier Tagen in einem einzigartigen Schaffensrausch schrieb, steht ein literarisches Motto Pate: „O wende, wende deinen Lauf – / Im Thale blüht der Frühling auf“, heißt es in einem Gedicht von Adolph Böttger, das die poetische Idee dieser Musik verkündet. Alexander Skrjabin aber griff nach den Sternen und überhöhte seine Kunst mit einer Welterlösungsphilosophie. Die in Serbien geborene Pianistin Anika Vavić wird sein ebenso poetisches wie virtuoses Klavierkonzert spielen: ein Frühwerk, das noch eine gewisse Nähe zu Frédéric Chopin aufweist.

Mittwoch, 12.03.2014, 20:00 Uhr - Philharmonie im Gasteig
Donnerstag, 13.03.2014, 19:00 Uhr - Philharmonie im Gasteig
Sonntag, 16.03.2014, 11:00 Uhr - Philharmonie im Gasteig

Karten: www.muenchenticket.de

Paavo Järvi studierte Schlagzeug und Dirigieren in seiner Heimatstadt Tallinn / Estland, bevor er 1980 in die USA emigrierte. Dort setzte er seine Studien u. a. am Los Angeles Philharmonic Institute bei Leonard Bernstein fort.  

In Nachfolge von Christoph Eschenbach steht Paavo Järvi seit der Saison 2010/2011 dem Orchestre de Paris als Music Director vor, das er in dieser Saison u. a. auf einer Japan-Tournee, bei den BBC Proms und beim Enescu Festival in Bukarest leiten wird. Ab der Saison 2015/16 übernimmt er außerdem das Amt des Chefdirigenten beim NHK Symphony Orchestra.  

Seit 2004 ist Paavo Järvi Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er die Saison 2012/13 mit einer erfolgreichen Südamerika-Tournee abschließen konnte. Für die Einspielungen von Beethovens Symphonien mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen erhielt Paavo Järvi 2010 den ECHO-Klassik als Dirigent des Jahres. Nach sieben Jahren legte er 2013 sein Amt als Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt nieder, das ihn in Anerkennung seiner Leistungen zum Ehrendirigenten ernannte.

Außerdem dirigiert er weltweit eine Vielzahl namhafter Orchester, darunter die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Philharmonia Orchestra London, die New Yorker Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Israel Philharmonic Orchestra und das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam. Als Gastdirigent steht Paavo Järvi auch regelmäßig am Pult der Münchner Philharmoniker.  

Seit Beginn seiner Karriere setzt sich Paavo Järvi für die Werke estnischer Komponisten wie Arvo Pärt, Erkki-Sven Tüür, Lep Sumera und Eduard Tubin ein. Er ist Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des Pärnu Festival in Estland und fördert im Rahmen der Järvi Akademie junge Nachwuchsdirigenten.

Eben kam auch eine neue CD mit zwei Werken von Tüür auf die Markt: Das hr-Sinfonieorchester unter  Leitung von Paavo Järvi spielt das Klavierkonzert mit der finnischen Pianistin Laura Mikkola und die 7. Sinfonie „Pietas“ mit dem NDR Chor. Für die Musik Tüürs setzt sich das hr-Sinfonieorchester bereits seit Jahren ein, das Klavierkonzert und die 7. Sinfonie sind Auftragswerke des Hessisschen Runfunks .

Foto: Pressebild

 

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.