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Akkordeonist Martynas Levickis erobert Musikwelt

Martynas LevickisMartynas LevickisDer aus Litauen stammende Akkordeonspieler Martynas Levickis zeigt mit seinem selbstbetitelten Crossover-Debütalbum seine Virtuosität und musikalische Vielseitigkeit. Auf „Martynas“ schlägt er einen Bogen von Brahms über Lady Gaga bis Ennio Morricone, von Klassik über Pop und Tango bis Folk.

Mit dieser klingenden Visitenkarte konnte der 23-jährige Künstler das Publikum in Großbritannien bereits überzeugen: Die CD eroberte dort gleich nach der Veröffentlichung Anfang Juli den ersten Platz der Klassik-Charts. In Deutschland erscheint das Album des jungen litauischen Shooting-Stars am 11. Oktober>

Levickis definiert das Image des Akkordeons neu
Ein Akkordeon wird häufig mit volkstümlicher Musik assoziiert. Das ist auch keineswegs von der Hand zu weisen, greift aber viel zu kurz, wie Martynas Levickis derzeit unter Beweis stellt. Er ist 23 Jahre alt und hat sich ganz bewusst Klassik, Pop und Folk gleichermaßen verschrieben.

Von seinem virtuosen Spiel und seiner unverbraucht-sympathischen Ausstrahlungskraft überzeugt, nahm das Traditionslabel Decca Classics (London) den jungen Künstler kürzlich unter Vertrag und bringt jetzt international dessen selbstbetiteltes Crossover-Debütalbum „Martynas“ heraus. Produziert wurde es von John Haywood, der seit 2005 höchst erfolgreich auch mit David Garrett zusammenarbeitet.

„Ja, ich habe mir vorgenommen, das Image des Akkordeons neu zu definieren und versuche zu zeigen, dass man dieses Instrument ausgesprochen vielseitig einsetzen kann“, sagt Martynas. „Zu Hause in Litauen glauben die Leute, das Akkordeon sei ein reines Folklore-Instrument, doch das ist eben nicht ganz richtig, und ich möchte das ändern, es populärer machen.“

Die Titelauswahl der CD ist entsprechend breit gefächert. „Alle Arrangements sind ganz neu, die Stücke wurden noch nie so gespielt“, ist sich der in London lebende Balte sicher. „Da ist zum Beispiel Mozarts ‚Türkischer Marsch’. Der ist nicht geradeunbekannt, viele Leute haben ihn sogar als Klingelton auf ihrem Handy und kennen die Melodie in- und auswendig, doch bei uns klingt das Stück nicht mehr viel nach Mozart, was ich großartig finde. Es ist für mich aufregend, mit alt hergebrachten Regeln zu brechen.“

Gleiches gilt für Lady Gagas Hit „Telephone“: Die Essenz des Originals ist geblieben, dennoch bei der Bearbeitung fürs Akkordeon ein ganz andersartiger Sound entstanden. Ennio Morricones Titelmelodien für die Filmklassiker„La Califfa“ (1970, mit Romy Schneider) und „Cinema Paradiso (1988) strahlen in Martynas’ spezieller Interpretation ebenfalls in ganz neuem Licht, und einen Tango hat unser Akkordeonist ebenfalls auf das Album genommen: Dabei ist es ihm zusammen mit dem Stargeiger David Garrett gelungen, „Porunacabeza“ jede Menge Grandezza und Temperament einzuhauchen. Ludwig van Beethovens „Trauermarsch“ aus der 7. Symphonie wiederum hört sichbei ihm „gar nicht mehr traurig oder nach Beerdigung“, sondern vielmehr „erhebend“ an, wie der 23-Jährigebefindet.

Ein vielseitiges Programm. Martynas macht, was ihm gefällt – und das mit viel Verve. Er unterscheidet nicht zwischen E- und U. Der Spaß treibt ihn an. „Die Welt der Musik ist eben bunt“, sagt er.

Hier können Sie selbst ein Bild über Martynas Levickis bekommen

 

Info:
Martynas Levickis
wurde 1990 in Tauragé im Südwesten Litauens geboren. Drei Jahre später bekam der Bub ein kleines Akkordeon geschenkt. 1998 folgte dann die Umzug in die Stadt Šiauliai, wo der achtjährige jetzt Unterricht an einer privaten Musikschule bekam. Es dauerte nicht lange, dann nahm Martynas schon an ersten Wettbewerben und Festivals teil und war der erste Akkordeonist seines Landes, der den litauischen Königin-Morta-Preis gewann (2004). Nach der Schulabschluss zog der junge Talent nach London, dort begann er als Stipendiat sein Studium an der Royal Academy. Seinen ersten großen internationalen Erfolg verbuchte der Litauer bei der 71. American AccordionistAssociation im Mephis (Tennesee)., wo er den ersten Preis und das gleich in fünf verschiedenen Kategorien gewann. Weitere Auszeichnungen folgten. Im vergangenen Jahr machte Martynas Levickis seinen Abschluss als Bachelor of Musik bei Professor Owen Murray an der Royal Academy in London, eine der weltweit führenden Musikhochschulen. Danach ging er in die Heimat auf umjubelte Konzertreise und trat erstmals als Solist in Londons Wigmore Hall auf: Publikum und Kritiker folgten seine Auftritte mit Begeisterung. Im diesem Jahr unterschrieb Levickis einen Plattenvertrag bei Decca Classics und veröffentlichte Crossover-Debütalbum „Martynas“. Im Juli trat er gemeinsam mit dem Geiger David Garrett in der Berliner Waldbühne auf und ging danach auf die Tournee in den USA. Im August wird er in Deutschland sein.

Fotoquelle: www.levickis.com

Tracklisting der CDs:
Brahms: Hungarian Dance No. 5 in G minor
Verdi: La Forza del Destino (Theme from Manon des Sources)
Bizet: Habanera from Carmen/La Cumparsita
Gardel: Porunacabeza
Lady Gaga: Telephone
NossaNossa (Ai Se EuTePego)
HavaNagila
Bach: Air on a G string
Mozart: Rondo AllaTurca
Morricone: Love Theme from Cinema Paradiso
Katy Perry: Hot ‘n’ Cold
Monti: Czardas
Lenoir: ParlezMoi D’amour
Vivaldi: Four Seasons - 'L'inverno' (Winter), movement 1, Allegro

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