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Eine späte Hommage an Liz Taylor

Von Ülo Salm, Berlin

Andro KööpAndro KööpElisabeth Taylor war eine der letzten großen Diven des alten Hollywood. Sie starb im Jahre 2011 im Alter von 79 Jahren. Der estnische Maler Andro Kööp hat ihr nun mit einer Reihe von Bildern eine Hommage gewidmet, seit dem 8. Februar zu bewundern in der oberen Etage der „Meisterschüler Galerie & Bar“, Friedrichstraße 105b in Berlin-Mitte.

Im Gedenken an die Filmkarriere der Taylor hat Kööp seine Bilder in eine Art und Weise gestaltet, die an Filmwerbungs-Fotos erinnert und in der Tat aus der Entfernung wie Fotos scheinen. Die Bilder wirken fast naturalistisch und sind doch in recht lässig-lockerer Pinselhandhabung auf die Leinwand gebracht. Hier wird nicht nur die die künstlerisch-gestalterische Begabung des Malers deutlich, sondern auch sein entsprechendes handwerkliches Talent (was durchaus jedem Maler gut anstehen sollte). Die großformatigen Bilder, teils dunkel gehalten, teils sehr hell, lassen nicht nur in der Person der berühmten Schauspielerin längst vergangener Jahrzehnte auferstehen, sondern auch durch die Einbeziehung damals Prominenter, wie Aristoteles Onassis oder Elvis Presley.

So verwundert es nicht, dass sich Kööp im Zuge seines Kunststudiums in Tallinn auch dem Textil-und Modedesign gewidmet hatte. Er entwickelte später eine Liebe zum Film und hatte sogar geplant, Kostümdesigner in der Filmbranche zu werden. Seine Verehrung für Elisabeth Taylor dürfte entstanden sein, als die Taylor in den siebziger Jahren die Hauptrolle im sowjetischen Film „Bluebird“ spielte, der im damaligen Leningrad gedreht wurde. Kööp war dabei für das Kostümdesign engagiert.

Sicherlich erklärt sich die ungewöhnlich breite Palette des künstlerischen Schaffens von Kööp, das von abstrakten bis zu gegenständlichen Bildern reicht und Anleihen aus Architektur, Mode, Film- und Fotokunst aufweist, aus der Zeit, bevor er sich endgültig der Malerei gewidmet hat. Das ist mit großem Erfolg geschehen und hat zu zahllose Ausstellungen in Estland und zunehmend viele Ausstellungen in anderen Ländern geführt.

www.androkoop.com

Foto: © Merit Kopli

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