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Europäischer Kultursommer Fellbach 2014: Jubilate – Chorgesänge aus Fellbach und Estland

Estnisches Vokalensembel HeinavankerEstnisches Vokalensembel HeinavankerDer Kammerchor opus 7 des Philharmonischen Chors Fellbach feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Für den Zuschauer wird das Konzert am Samstag, 19. Juli um 19 Uhr in der Lutherkirche Fellbach (Kirchplatz 1) zum Ereignis – auch durch die Kombination mit dem estnischen Vokalensemble Heinavanker. Mit dem eigens für den Kultursommer erarbeiteten Programm nehmen die beiden Chöre die Besucher mit auf einen Streifzug durch die estnische und deutsche Vokalmusik der vergangenen Jahrhunderte.

Auf dem Programm stehen estnische geistliche Volkslieder und Chormusik von der Romantik bis heute mit Werken von Franz Schubert, Friedrich Silcher, Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Martin Reinthaler, Anton Bruckner, Tilman Heiland und Otto Olsson. Einen klanggewaltigen Abschluss findet der Jubiläumsabend im Hymnus „Alleluia“ von Randall Thompson, den beide Ensembles gemeinsam präsentieren.

Vor 25 Jahren gründete sich der Kammerchor opus 7 als jüngstes Mitglied der Chorfamilie des Philharmonischen Chors Fellbach e. V. Seit 2009 leitet Tilman Heiland den für seine Klangkultur bestens bekannten Chor. Neben abwechslungsreicher und anspruchsvoller A-cappella-Chorliteratur aller Epochen und Stilrichtungen gehören auch große Werke wie Oratorien zum Repertoire des Ensembles. Höhepunkte der vergangenen Jahre waren die Mitwirkung bei Carl Orffs „Carmina Burana“ und bei der Uraufführung von Tilman Heilands „Donna nobis pacem“.

Das Konzert mit Heinavanker ist für den Kammerchor gleichzeitig ein Wiedersehen mit Estland. Das baltische Land war Ziel der Chorreise im Jahre 1992, als es noch ganz am Beginn seiner Öffnung in Richtung Europa stand.

Hauptinteresse des bekannten estnischen Vokalensembles Heinavanker ist die ältere Kirchenmusik und die geistige Haltung, die zu ihrem Erschaffen geführt hat. In Fellbach präsentiert es vornehmlich estnische geistliche Volkslieder, die im Schoß des religiösen Erwachens der Landbevölkerung entstanden sind, sowie Ordinariumslieder der katholischen Messen aus dem 14. Jahrhundert. Es sind die halbimprovisierten Arrangements dieser Lieder und die exzellente Vokaltechnik der sieben Sängerinnen und Sänger, die die Zuhörer regelrecht in Trance versetzen.

Ihren Namen (zu Deutsch: Heuwagen) haben Heinvanker sich nach dem berühmten Flügelaltar des Künstlers Hieronymus Bosch (1453-1516) gegeben. Auf diesem ist eine riesige Heufuhre zu sehen, die über das von Habgier zerfressene Land ins Verderben rollt. In der Bildmitte aber entsteht die Musik, die sowohl der betende Engel als auch der heimische Dämon in Besitz nehmen wollen. Eine allegorische Szene, die gerade heute verblüffend aktuell wirkt.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Phonak GmbH.

Karten zum Preis von 18 Euro, Schüler und Studenten 8 Euro, gibt es im Vorverkauf beim i-Punkt Fellbach, Marktplatz 7, Telefon 0711/580058, sowie an der Abendkasse. Mitglieder des Philharmonischen Chors erhalten Studentenkarten.

Informationen: Stadt Fellbach – Kulturamt, Telefon 0711/5851-364, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.kultursommer-fellbach.de

Foto: Heinavanker / Veranstalter

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