Google+
Werbung


WTO kann Russland nicht im Zaum halten

Vor gut einem Jahr ist Russland der WTO beigetreten. Für Estland, das sich von der Mitgliedschaft seines wichtigsten Handelspartners viel erwartet hatte, änderte sich jedoch wenig, kommentiert der estnische Unternehmer Raivo Vare in der liberalen Tageszeitung Äripäev: "Für den Druck, den Russland ausübt, gibt es noch nicht mal immer politische Gründe, so wie im Fall Litauen oder bei anderen Ländern, die aus russischer Sicht zu stark 'nach Westen schielen' aber eigentlich in die eigene Einflusssphäre gehören. Selbst komplett freundlich gesinnte Partnerländer nimmt Russland ins Visier. Weder WTO noch Freihandelsabkommen oder bilaterale Vereinbarungen verhindern den Druck auf die Ukraine. Ständiges Schikanieren auch in Weißrussland. ... Mit dem Wunsch, seinen Markt so gut wie möglich zu schützen, ist und bleibt Russland protektionistisch. ... Unser führender Handelspartner verhängt in letzter Zeit immer öfter politisch motivierte Maßnahmen, die zwar größtenteils im WTO-Rahmen bleiben - aber einfach einkalkuliert werden müssen."

(Quelle: eurotopics 25. Oktober 2013)

 

Folgen Sie uns auch auf Facebook und Twitter ,um immer auf dem Laufenden über Nachrichten aus aller Welt zu bleiben.



Werbung
Werbung
y