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Das offizielle Partnerland auf Messe hanseboot 2013 ist Estland

Segelboote auf der OstseeSegelboote auf der OstseeDie Seepartnerschaft von Estland und Deutschland geht auf die Glanzzeit der mittelalterlichen Politik- und Handelsunion Hanse zurück. Tallinn - damals Reval - war die östlichste Bastion und Handelsstützpunkt der Hanse. Ab der estnischen Metropole nahmen Salz aus Nowgorod oder Pelze aus Russland ihre Reise in die Handelshäfen von Nord- und Westeuropa auf.

Auch heute ist der Tallinner Hafen gemeinsam mit dem Muuga Hafen der größte der Ostsee – sowohl den Warenverkehr als auch Passagiertransport betreffend. Die estnische Reederei Tallink ist wiederum das größte Schiffsunternehmen der Ostsee-Region und in beiden Bereichen (Personenschifffahrt, Frachttransport) tätig. Neben etlichen Transithäfen verfügt Estland über gut 100 Kleinhäfen und Anlegeplätze, ca. 25 davon sind in der Lage, auch größere Segelyachten zu empfangen.

Als traditionsreiches Land an der Küste ist der Kleinschiffbau in Estland selbstverständlich eine stabile Säule – die über 50 Kleinunternehmen sind international geschätzt und erfolgreich, etliche kooperieren mit international bekannten maritimen Warenzeichen – andere Enthusiasten setzen lokale Schiffbautraditionen der altbewährten Holzboote fort. Ob traditionelle Meister oder Designer moderner Kreuzfahrtschiffe – sie alle haben ihre Kunst perfektioniert.

Die Bootsbauer und Kleinschiffbauer Estlands bedürfen auch in Deutschland unter Kennern keiner großen Vorstellung, wie das deutsch-estnische Unternehmen Polar Shipyard aus der Küstenstadt Pärnu. Die beliebten Yachten Saare 38 und 41 von Saare Paat sind mittlerweile Klassiker. Hinter etlichen skandinavischen, deutschen und west-europäischen Brands stecken in Wahrheit estnische Produkte. Neben Segelyachten sind auch Manufakturen von kleinen Motorschiffen erwähnenswert – sowohl Luxuskutter als auch funktionelle Arbeitsschiffe oder Aluminiumboote für das offene Meer werden hier hergestellt. So ist es nicht verwunderlich, dass estnische Produkte in Kanadas Wässern unterwegs sind oder die Bootsmeister Estlands namhafte Preise wie Motor Boat of the Year / Sports Cruiser nach Hause holen. Altbewährtes Wissen, verknüpft mit einem frischen Blick und Innovationsgeist, haben für derartige Errungenschaften einen günstigen Boden geschaffen. Traditionen zu pflegen heißt nicht, zurückzublicken und in Erinnerungen zu schwelgen, sondern das Wissen weiterzureichen und zu entwickeln.

Die etwa 4000 km lange Küstenlinie Estlands bietet neben Segeltörns unendliche Möglichkeiten zum Surfen, Jetfahren, zu Kajak- und Kanutouren sowie zum Tauchen. Leben am und mit Meer ist für zehntausende Esten zum Lebensstil geworden und für etliche Tourismusunternehmen das wichtigste Standbein.Hamburger Messe hanseboot 2013 - LogoHamburger Messe hanseboot 2013 - Logo

Der Status des Partnerlandes auf der Messe hanseboot 2013 ist für Estland also viel mehr als lediglich ein Einzelprojekt, das aus dem Kooperationswunsch hervorgegangen ist – er ist die logische Fortsetzung der historischen Seefreundschaft beider Länder. Bereits 2006 war Estland das Partnerland des 817. Hafengeburtstag Hamburg. Das Ziel ist es, die Partnerschaften zwischen zwei Regionen weiter auszubauen – in der Wirtschaft, im Tourismus, in der Kultur, zwischen den Häfen.

Quelle: Hamburg Messe und Congress

Die Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen (AHK) ist offizieller Vertreter der Hamburg Messe und Congress.

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

Fototext: Segelboote auf der Ostsee



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