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Ostsee-Zeitung: Tataren-Republik interessiert an Volkswerft Stralsund

Logo der Volkswerft StralsundLogo der Volkswerft StralsundRostock (ots) - Schwerin Bieter-Rennen um die insolvente Volkswerft Stralsund: Vertreter der autonomen russischen Republik Tatarstan haben am 7. August erste Gespräche mit der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin geführt. Nach Informationen der Ostsee-Zeitung signalisierte dabei die staatliche Holding Swjazinvestnefttechim Interesse am Kauf der Volkswerft. Die Delegation wurde sowohl von Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) als auch von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) empfangen und von Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann flankiert.

Neben Nordic-Yards-Eigner Witalij Jussufow gibt es damit - wie die Ostseezeitung bereits am 2. August von der Ostsee-Zeitung berichtet - einen zweiten russischen Bewerber. Bislang war dessen Name unbekannt. Tatarstan liegt mit insgesamt 3,8 Millionen Einwohnern zwischen der Wolga-Fluß-Mündung und dem Kaspischen Meer. Die Sonderwirtschaftszone mit der Hauptstadt Kasan ist reich an Erdöl und anderen Rohstoffen. Tatarstan zählt zu den fünf wohlhabendsten Regionen Russlands.

Die Volkswerft Stralsund GmbH wurde 1948 in der Hansestadt Stralsund gegründet. Das Unternehmen trug damals zu einem großen Teil zur Fischereischiffsproduktion der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bei. Nach der Fall der Berliner Mauer spezialisierte sich die Werft auf den Bau von Container- und Spezialschiffen. Auch Reparaturarbeiten werden durchgeführt. 2007 arbeiteten auf dem Werft laut Elektronischer Bundesanzeiger 1.255 Personen. Unternehmerisch bildet die Volkswerft seit 2012 zusammen mit der Wolgaster Peenewerft die P+S Werften GmbH. Nach der Insolvenz vor einem Jahr wird ein Erwerber gesucht.

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