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Lettland: Maxima will pro Opfer 100.000 Euro zahlen

Maxima - LogoAm 21. November 2013 war im Rigaer Stadtteil Zolitūde das Dach des Einkaufszentrums Maxima eingestürzt - Das Baltikum-Blatt berichtete . 54 Menschen wurden dabei getötet. Das Unternehmen versprach damals, die Familien der Opfer zu entschädigen, aber auch Sicherheit und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Priorität sei, das verlorene Vertrauen der Verbraucher zurück zu gewinnen.

Jetzt hat sich die Einzelhandelskette mit den Angehörigen der Opfer geeinigt und ist bereit, jeder Familie 100.000 Euro als Entschädigung zu zahlen.

Das Unglück von Zolitūde führte zu den größten Gerichtsprozessen in der Geschichte Lettlands. Ein Gericht im Rigaer Bezirk Zemgale eröffnete das Verfahren vor rund einem Jahr. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass 263 Personen mit einer Gesamtsumme von 155 Millionen Euro zu entschädigen sind. Das Gericht hatte vor der Entscheidung 144 Zeugen angehört.

Doch damit ist ist die Tragödie für Maxima noch nicht ausgestanden. In einem Parallelverfahren verlangen die Angehörigen der Opfer von dem Unternehmen noch weitere Millionen Euro. (asie/tmich)

Archivfoto

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