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Die Redaktion des Baltikum-Blattes wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Osterfeiertage


Estland: Fahnenmasten für Rio

 

Nationalflagenn an MastenDie estnische Firma Flagmore AS hat für die olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro fast 2900 Fahnenmasten angefertigt. Das Unternehmen hat seinen Sitz im Dorf Kolu, in der Gemeinde Kose unweit der Hauptstadt Tallinn.

Die Olympiade beginnt in der brasilianischen Metropole mit fast 12 Millionen Einwohnern am 5. August. Die letzte Fahnenmastenlieferung für den südamerikanischen Staat wurde am 25. Juli auf dem Tallinner Flughafen verladen, berichtet die estnische Lokalzeitung Harju Elu.

Dem Zeitungsbericht zufolge erklärte der Geschäftsführer der Firma, Rivo Sisas, dass das Unternehmen schon früher olympische Spiele mit Fahnenmasten beliefert hatte. Bis dato waren alle Spielstätten, u.a. Barcelona (1992), Lillehammer (1994), Athen (2004), London (2012) und Sotschi (2014), in Europa gewesen. „Zum ersten Mal sind wir Partner eines Großsportereignisses, das auf einem anderen Kontinent stattfindet,“ sagte Sisas. Er fügte noch hinzu, dass die Bestellung in letzter Minute erst im Juni kam, obwohl ein Angebot schon im Frühjahr vergangenen Jahres verschickt wurde.

Dass alle 2863 Fahnenmasten rechtzeitig fertig wurden, kam sogar dem Olympischen Komitee unglaublich vor – sie schickten einen Sonderbeauftragten nach Estland, damit dieser sich persönlich überzeugen möge, dass alles klappen wird. Um eine fristgemäße Lieferung zu gewährleisten, wurde im Werk im zwei Schichten gearbeitet, auch samstags und sonntags.

Ein Fahnenmast ist acht bis zwölf Meter hoch. Würden alle angefertigten Fahnenmasten auf eine Straße gelegt, so käme man auf eine Gesamtlänge von rund 28 Kilometern.

Flagmore AS gehört laut ihrer Webpräsenz zur Familie des Konzernes Flagholding OY. Das Unternehmen ist das größte der Welt bei der Anfertigung der Fahnenmasten aus Glas-Kunststoff. Neben Estland hat der Betrieb noch Fabriken in Finnland und Schweden. Das Produktionsfachwissen kommt aus Schweden. Neben europäischen Ländern exportiert Flagmore noch nach Nordamerika und Südostasien.

Info:

Leichtgewichtige Fahnenmasten aus Glas-Kunststoff haben eine lange Nutzungsdauer, sie sind pflegeleicht (sie benötigen keinen Anstrich) und halten wegen ihrer guten Biegsamkeit ohne Weiteres auch Windgeschwindigkeiten bis 90 km/h aus. Außerdem sind sie einfach zu transportieren und zu befestigen. (asie/tmich)

Foto: Flagmore AS

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