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Die Redaktion des Baltikum-Blattes wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Osterfeiertage


Estnisches Schweinefleisch nach Neuseeland

Theke mit Schweinefleisch - SymbolbildDer estnische Fleischproduzent Rakvere lihakombinaat ist ein Teil des Unternehmens HKScan Estonia. Der Firma ist es gelungen, Schweinefleisch nach Neuseeland zu verkaufen. Eine erste Lieferung, ein Seecontainer mit eingefrorenen Unterschenkeln, Halsknochen u.a. wurde schon in den Inselstaat im südlichen Pazifik auf den Weg gebracht.

Dem Unternehmen zufolge ist es durchaus möglich, dass die erste Lieferung für Produzenten in Rakvere (deutsch Wesenberg) einen neuen Exportmarkt eröffnen kann. Ob der Kunde mit Schweinefleisch „made in Estonia“ zufrieden ist, erfahren die Esten erst nach zwei Monaten, wenn der Container nach der langen Seereise in Neuseeland angekommen ist.

Laut Vorstandschef der HKScan Estonia, Teet Soorm, wird gemäß dem Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Neuseeland vor dem Abschluss eines endgültigen Exportvertrages ein Probecontainer mit dem gewünschten Lebensmittel, inklusive Gesundheitszertifikat, bestellt. Erst wenn die Neuseeländer feststellen, dass die Qualität des Produktes stimmt, kann das Unternehmen mit weiteren Bestellungen rechnen.

Für die Kleinstadt Rakvere im Norden des Landes hätte ein nachhaltiges Exportabkommen eine enorme Bedeutung, erklärte Soorm Zeitungsberichten zufolge. Das Pazifik-Land hat nämlich zu Estland entgegengesetzte Jahreszeiten. Dies bedeutet, dass die Esten ihr Schweinefleisch auch dann verkaufen können, wenn zu Hause weniger Nachfrage nach einheimischem Schweinefleisch besteht: „So müssen wir unser Fleisch nicht mehr aufbewahren, sondern haben die Möglichkeit, es gleich weiter abzusetzen.“

HKScan Estonia exportiert ihre Produkte in rund 50 Länder. Der Nettoumsatz des Unternehmens betrug im vergangenen Jahr 1,9 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt 7400 Mitarbeiter. (asie/tmich)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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