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Russlands Kreditinstitute in Schwierigkeiten

Logo der VTB-BankLogo der VTB-BankDie VTB, früher Vneschnotorgbank (Außenhandelsbank), ist die zweitgrößte Bank in Russland. Die Kreditinstitut wird vom Staat beaufsichtigt, ihm gehören rund 61 Prozent der Aktien. Das Kreditunternehmen ist im Aktienindex RTS Index vertreten und hat seinen Hauptsitz in Sankt Petersburg. Die VTB operiert allerdings von Moskau aus. Die Bank finanziert unter anderem russische Großprojekte. Das Bankhaus hat Ableger in Paris, Frankfurt am Main und Wien.

Das russische Unternehmen ist schwer von Sanktionen der Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise betroffen. Die Bank kann sich zur Zeit nur mühevoll frisches Geld auf den westlichen Finanzmärkten beschaffen. Die VTB hat schon in Oktober 2014, genau so wie Wneschekonombank und Sberbank, Nummer Eins in Russland, mitgeteilt, eine Klage gegen die verhängten Zwangsmaßnahmen vor dem Europäischen Gerichtshof eingereicht zu haben.

Mit aufgetretene Komplikationen haben auch die europäische Kunden Angst ihr Geld zu verlieren.

Dicke Finanzspritzen sollen Pleiten abwehren
Dem russischen Banken machen neben den Sanktionen auch der steile Wertverlust der Landeswährung Rubel und des Erdöls zu schaffen. Die VTB teilte am 30. Dezember mit, milliardenschweren Finanzspritze aus öffentlichen Geldern erhalten zu haben. Dem Kreditinstitut zufolge wurde ihr aus einem Hilfsfonds 100 Milliarden Rubel, das sind rund 1,4 Milliarden Euro, bereit gestellt. Das Kredithaus rechnet laut Eigenangabe mit weiteren 150 Milliarden Rubeln im Frühjahr. Die Hilfsfond verfügt die Erträge aus Russlands Erdölverkauf. Die überwiesene Geld muss für öffentliche Infrastrukturprojekte verwendet werden.

Am 29. Dezember 2014 gab der russische Premierminister Dmitri Medwedjew bekannt, für die russisch Kreditinstitute eine Billion Rubel Rettungsgelder bereit zu stellen. Neben VTB, Wneschekonombank und Sberbank sind noch die Großunternehmen Trust und die staatlich kontrollierte Gazprombank in die Schwierigkeiten geraten. Für Trust stellte die russische Zentralbank rund 30 Milliarden Euro zur Verfügung, die Gazprombank soll 70 Milliarden Rubel (etwa eine Milliarde Euro) bekommen.

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