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Die Redaktion des Baltikum-Blattes wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe Osterfeiertage


Zehn Prozent der deutschen Unternehmen exportieren nach Russland

Containerschiff auf dem RheinNach dem Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektiert und die Europäische Union (EU) gemeinsam mit die USA vorerst leichte Sanktionen gegen das Putin-Land verhängt haben, wird in Deutschland jetzt diskutiert ob die deutsche Wirtschaft Auswirkungen von eventuellen weiteren Zwangsmaßnahmen finanziell verkraften kann. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte im März neben Einreiseverboten und Kontensperrungen für 33 Personen die Vorbereitung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland in Aussicht. Sie sollen aber erst dann zum Einsatz kommen, wenn sich die Lage in der Ukraine weiter, von Moskau aus gesteuert, verschärfen sollte. Laut der deutschen Regierungschefin sei es möglich über ein Waffenembargo, die Einschränkung von Aktivitäten russischer Banken in der EU und ein Exportverbot für Spitzentechnik nachzudenken. Doch das Verhängen von Wirtschaftssanktionen wird schwierig sein, weil dazu das Einverständnis aller EU-Mitgliedsstaaten erforderlich ist. Einige EU-Länder werden deutlich mehr als Deutschland von den Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen betroffen sein. Auf der Luxusmesse Baselworld brachte die italienische Firma Tonino Lamborghini vor, dass das Unternehmen einen Grossteil seine exklusiven Produktion an russischen Kunden liefert. Dementsprechend ist auch die Sorge um eventuelle Wirtschaftssanktionen groß. Es ist kein Geheimnis, dass die reiche Russen Luxusgüter lieben und folglich zittern auch andere Hersteller vor möglichen weiteren Zwangsmaßnahmen.

Deutschland kann Wirtschaftssanktionen gegen Russland verkraften
Unbestritten ist Russland für Deutschland ein wichtiger Handelspartner. Bezogen auf die weltweiten Geschäftsbeziehungen der deutschen Exportwirtschaft ist die Abhängigkeit der Unternehmen dort jedoch überschaubar. Rund zehn Prozent aller exportierenden Unternehmen in Deutschland führen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) Waren nach Russland aus. Für etwa 73 Prozent dieser Unternehmen machen die Exporte nach Russland maximal ein Viertel ihrer gesamten Exporte aus.

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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