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Formel 3: Rookie Jüri Vips aus Estland - Schnellster in Misano

Ralf Aron (links) und Jüri VipsRalf Aron (links) und Jüri VipsAm ersten Testtag der FIA Formel-3-Europameisterschaft in Misano war niemand schneller als der 17-jährige Rookie Jüri Vips (Motopark, 1:27,533 Minuten). Der Este, im vergangenen Jahr Champion der ADAC Formel 4, umrundete den 4,226 Kilometer langen Misano World Circuit Marco Simoncelli an der italienischen Adriaküste 0,089 Sekunden schneller als der vier Jahre ältere Spanier Alex Palou (Hitech Grand Prix, 1:27,622 Minuten). Ralf Aron (PREMA Theodore Racing, 1:27,663 Minuten) reihte sich auf Platz drei der Tageswertung ein, gefolgt von Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing,1:27,664 Minuten) sowie den beiden Rookies Jonathan Aberdein (Motopark, 1:27,685 Minuten) und Sacha Fenestraz (Carlin, 1:27,700 Minuten). Die Top 6 trennten gerade einmal 0,167 Sekunden; insgesamt 21 Piloten klassierten sich innerhalb weniger als einer Sekunde.

Jüri Vips fuhr seine Bestzeit am Vormittag, während Alex Palou und Ralf Aron ihre schnellsten Runden erst nach der Mittagspause absolvierten. „Ich bin sehr glücklich mit dem Auto, das mein Team PREMA Theodore Racing mir zur Verfügung stellt. Meine schnellste Runde heute bin ich auf gebrauchten Reifen gefahren, mit neuen wäre es wohl noch schneller gegangen“, fasste der 20 Jahre alte Aron seine ersten Runden in einem Formel-3-Fahrzeug auf der Strecke von Misano zusammen.

Hinter Schumacher, Aberdein und Fenestraz belegten fünf Nachwuchspiloten die Ränge sieben bis elf, die alle von Formel-1-Teams unterstützt werden: Ferrari-Junior Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing, 1:27,737 Minuten) aus Neuseeland eroberte Position sieben vor Force-India-Schützling Jehan Daruvala (Carlin, 1:27,769 Minuten) aus Indien, Ferrari-Protégé Guanyu Zhou (PREMA Theodore Racing, 1:27,782 Minuten) aus China, Red-Bull-Junior Daniel Ticktum (Motopark, 1:27,785 Minuten) aus England und Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing, 1:27,788 Minuten) aus Russland, der wie Zhou und Armstrong Mitglied der Ferrari Driver Academy ist.

Zhou, der bereits in sein drittes Jahr in der FIA Formel-3-EM geht und damit einer der erfahrensten Piloten im 24-köpfigen Starterfeld ist, erlebte an der Adria insgesamt einen wechselhaften Test: „Zu Beginn hatten wir noch Probleme mit der Traktion meines Fahrzeugs, aber die haben wir im Laufe des Tages in den Griff bekommen. Danach lief es ganz gut, ich bin mit dem Testtag im Großen und Ganzen zufrieden.“

Foto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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