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Russland: War der Tod von Maxim Borodin ein tragischer Unfall?

Enthüllungsjounalist Maxim BorodinEnthüllungsjounalist Maxim BorodinIn Russland ist erneut ein Enthüllungsjournalist unter rätselhaften Umständen ums Leben gekommen. In Jekaterinenburg, östlich des Uralgebirges, starb am Sonntag (15. April) nach Angaben der "Nowyi Denj" („Neue Tag“) der Journalist, der als einer der ersten über den Einsatz der russischen Söldnerarmee, genannt Gruppe Wagner, in Syrien berichtet hatte.

Die Gruppe Wagner wird mit der Privatfirma von russischen Oligarchen Jewgeni Progoschin, Evro Polis“, zusammengebracht.

Maxim Borodin (32) sei nach einem Sturz aus dem Fenster seiner im fünften Stock befindlichen Wohnung schwer verletzt worden und nicht mehr aus dem Koma erwacht. Sein Arbeitgeber gehe davon aus, dass es sich weder um einen Zufall, noch um einen Selbstmord handele. Später korrigierte Polina Rumjanzewa, die Chefredakteurin von "Nowy Den" ihre erste Reaktion. Der Enthüllungsjournalist berichtete, dass aus dem Swerdlowsker Bezirk (Oblast) mindestens 30 Söldner in Syrien dienen, drei von ihnen sind am 7. Februar bei dem Luftangriff der US-Allianz ums Leben gekommen. Borodin hate zu der Meldung noch zwei Namen veröffentlicht, Stanislaw Matwejew und sein Verwandter Igor Kosoturow, beide Männer stammen aus der Stadt Asbest und kämpften schon im Donbass in der Ost-Ukraine. Insgesamt sind laut Borodin 217 Russen bei den von USA geführten Luftangriffen getötet worden. Diese Zahl wurden auch von Mike Pompeo, früheren Chef der CIA vor dem US-Kongress genannt. Man vermutet, dass die Personenverluste für Russland noch höher ausgefallen sind. Bekanntlich schweigt Kreml zu den gefallenen Kriegern.

Der Freund der Verstorbenen, Wjatscheslaw Baschkow gab zu Protokoll, dass Borodin ihn kurz vor dem Sturz angerufen habe. Er war nicht betrunken oder depressiv. Der Journalist berichtete, dass vor seinen Wohnhaus camouflierte Männer an einen Übung teilnehmen. Das war die letzte Nachricht, den Baschkow von seinen Freund erhielt. Als er nichts mehr von ihm hörte, ging er zu Polizei.

Foto: Facebook

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