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Russland verliert seinen Sitz im Menschenrechtsrat der UNO

Wappen des UN-MenschenrechtsratsWappen des UN-MenschenrechtsratsRussland hat sein Mandat im Menschenrechtsrat (United Nations Human Rights Council) einem Unterorgan der UN-Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO), unerwartet verloren. Bei einer Wahl der Vollversammlung am 25. Oktober in New York belegten Ungarn und Kroatien die für osteuropäische Staaten vorgesehenen Plätze. Ungarn lag 32 Stimmen und Kroatien zwei Stimmen vor Russland.

Es ist das erste Mal, dass eine Vetomacht des UN-Sicherheitsrates bei den Wahlen verliert. Grund für die diplomatische Riesenschlappe ist offensichtlich, dass die Menschenrechtsorganisationen sich im Vorfeld gegen eine Wiederwahl Russlands eingesetzt hatten, weil das Land militärisch den syrischen Diktator Baschar al-Assad unterstützt.

Die 193 Länder der UN-Vollversammlung erteilen die Bevollmächtigung jeweils für drei Jahre. Der vor zehn Jahren gegründete Menschenrechtsrat hat 47 Mitglieder, darunter ist auch Deutschland. Das Gremium überwacht die Menschenrechtssituation auf der Welt. (asie/tmich)

Foto: © Wikipedia

 

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