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Frau wehrt sich gegen Kontrolle mit Muttermilch

Emblem der BundespolizeiEmblem der BundespolizeiEinen ausgefallenen Angriff erlebten Bundespolizisten am Donnerstag (7. Dezember) am Bahnhof in Jüterbog (Bundesland Brandenburg) als sie gegen 11:30 Uhr gerufen wurden, um zwei Personen zu kontrollieren, die einen Regionalexpress vom Bahnhof Wannsee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin nach Jüterbog ohne gültige Fahrausweise nutzten.

Als die Beamten vor Ort die Identität des Duos aus Kamerun in Zentralafrika feststellen wollten, weigerten sich der 20-Jährige und seine 30-jährige Begleiterin, sich gegenüber den Beamten auszuweisen. Auf dem Weg zum Dienstfahrzeug ließ sich der junge Mann auf den Boden fallen, widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen und schlug in Richtung der Bundespolizisten. Seine zehn Jahre ältere Gefährtin schrie daraufhin lauthals los und entblößte sich vollständig in der Öffentlichkeit.

Während die Beamten dem 20-Jährigen Handfesseln anlegten, bespritzte seine Reisebegleiterin die Einsatzkräfte mit Muttermilch aus ihren Brüsten.

Nachdem die Streife die Situation beruhigen konnte und unter Kontrolle gebracht hatte, konnte sie die Identität der beiden Personen klären. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen ein. Der 20-Jährige muss sich zudem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen seine 30-jährige Begleiterin wird wegen Körperverletzung ermittelt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte das Duo seinen Weg wieder fortsetzen.

Quelle: Bundespolizei

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert


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