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Este führt große Geldsumme und Rauschgift mit sich

Sichergstellte GeldscheinbündelSichergestellte GeldscheinbündelAuf der Autobahn 2 haben Zollbeamte am 16. November über 170.000 Euro und Drogen sichergestellt. Die Beschlagnahme erfolgte bei einer Routinekontrolle auf dem Rastplatz Lappwald bei Braunschweig (Bundesland Niedersachsen), als die Beamten einen Fahrer aus Estland nach dessen Reisegepäck befragten. Die Zöllner interessierten sich dabei vor allem an den Zigaretten und anderen zollpflichtigen Waren sowie für das Bargeld.

Der 46-jährige Este hatte der Zollbehörde zufolge zunächst behauptet, 2400 Euro Bargeld dabei zu haben. Als die Ermittler eine Tüte voller Geldscheine auf der Rückbank des Wagens fanden, behauptete der Reisende, 40.000 Euro für den Autokauf in Belgien mit sich zu führen. Auf seinem Navigationsgerät jedoch war als Reiseziel Amsterdam in den Niederlanden angegeben.

Während der weiteren Untersuchungen fanden die Zöllner letztendlich bei dem Esten 170.095 Euro Bargeld und 16,5 Gramm Marihuana. Das Zollfahndungsamt in Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, woher das sichergestellte Geld stammt und zu welchen Zweck es verwendet werden sollte. Sollte es dabei um Geld für kriminelle Zwecke handeln, so bleibt die beschlagnahmte Summe in der Staatskasse Deutschlands. Wenn der Mann sein Geld legal erworben hat, muss er wegen falscher Angaben mit einem Bußgeld bis zu einer Million Euro rechnen.

Reisende, die mit mehr als 10.000 Euro Bargeld innerhalb der Europäischen Union (EU) unterwegs sind, müssen auf Nachfrage der Zöllner dies auch wahrheitsgetreu angeben. Wer einen Mitgliedsstaat der EU mit mehr als 10.000 Euro verlässt oder dorthin einreist, muss sein Bargeld selbst beim zuständigen Zollamt schriftlich deklarieren.

Foto: Zollamt



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