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Mit Einsatz von Röntgentechnik beschlagnahmen Zöllner in estnischem LKW Schmuggelzigaretten

Röntgenbild des LWK'sRöntgenbild des LWK's

Von Thomas Michael, Stuttgart

2,04 Millionen Schmuggelzigaretten haben Beamte des Hauptzollamtes Krefeld (Bundesland Nordrhein-Westfalen) am 9. November auf der Autobahn 40 beschlagnahmt. Geholfen hat ihnen dabei modernste Röntgentechnik, die im Rahmen einer größeren Kontrollaktion eingesetzt wurde.

Kurz vor der Grenze stoppten die Zöllner einen in Estland beheimateten Lastwagen, der sich auf dem Weg in die Niederlande befand. Nach den mitgeführten Frachtpapieren sollten sich auf dem Kühlauflieger Holzpaletten und Pflanzcontainer befinden, was eine erste Inaugenscheinnahme der Ladung auch zu bestätigen schien. Um über den Inhalt des Lasters entscheiden zu können, setzten die Zöllner zusätzlich ihre Röntgentechnik für eine weitergehende detaillierte Überprüfung des Lasterinhaltes ein.

Die Auswertung der Röntgenbilder brachte erste Unregelmäßigkeiten zum Vorschein, demzufolge die Fracht auf einem nahe gelegenen Gelände entladen und kontrolliert wurde. Hinter der in den Frachtpapieren beschriebenen Tarnladung kamen nunmehr 204 Kartons mit Schmuggelzigaretten zum Vorschein. Der hinterzogene Steuerschaden beläuft sich auf rund 300.000 Euro.

Gegen den 27-jährigen estnischen Lkw-Fahrer leiteten die Zöllner ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt Essen.

Die vollmobile Röntgenanlage wird vom Hauptzollamt Köln aus eingesetzt und unterstützt die einzelnen Kontrolleinheiten bei ihrer täglichen Arbeit. Die Technik erlaubt Stichprobenkontrollen ohne die Fracht entladen zu müssen.

Quelle und Foto: Hauptzollamt Krefeld



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