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Teurer Suff: Stark alkoholisierter Este überfährt Warnbaken einer Baustelle

LKW's auf der AutobahnLKW's auf der AutobahnEin stark alkoholisierter Brummifahrer aus Estland hat am Dienstagmorgen (1. August) auf der Autobahn A1 zwischen Seeretz und der Anschlussstelle Moisling in Schleswig-Holstein einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Der Behörde zufolge fuhr der Este zunächst mehrere für die Baustellensicherung benutzte Kunststoff-Warnbaken um und fuhr danach einfach weiter. Zum Verhängnis wurde dem 25-jährigen eine deutliche Ölspur, die sein beschädigter Lastwagen auf der Fahnbahn hinterließ. Die Beamten nahmen die Spur auf und entdeckten so den estnischen Lastzug, der schon eine größere Menge Öl verloren hatte.

Bei der Überprüfung des Lenkers bemerkten die Polizisten einen starken Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2,3 Promille. Der Führerschein des jungen Esten wurde einbehalten. Sein Laster wurde abgeschleppt und die Ölspur beseitigt. Den entstandenen Schaden beziffert die Polizei vorläufig auf 4000 Euro.

Kein Einzelfall

Doch der 25-Jährige ist leider kein Einzelfall. Am 18. Juli durchfuhr aus Estland stammender Mann in Hessen auf einem Parkplatz die geschlossene Schranke und verursachte so einen Schaden von 1000 Euro. Die Polizei stellte später fest, der 63-Jährige 1,8 Promille Alkohol im Blut hatte.

Am 25. Juni hielt die Polizei zwischen Emstek und Cloppenburg (Bundesland Niedersachsen) einen aus Estland stammenden Mann wegen seines „unruhigen“ Fahrstils an. Er lenkte mit 2,94 Promille im Blut einen 40 Tonnen schweren Sattelzug. Die Polizei kassierte den Führerschein des Mannes, der auch noch mit einem Strafverfahren rechnen muss.

Am 10. Juni fuhr ein betrunkener LKW-Fahrer auf der Bundesautobahn 1 im Baustellenbereich in die Leitplanke. Zeugen haben beobachtet, dass der Lastzug trotz der Kollision weiter in Richtung Hamburg fuhr, und alarmierten die Polizei. Die Beamten fanden den Laster kurz darauf auf dem Standstreifen stehend. Der Fahrer des Gespannes hatte sein Fahrzeug dort einfach abgestellt, die Türen verschlossen und die Gardinen der Fahrerkabine zugezogen. Er öffnete den Beamten nicht. Durch Einschlagen der Seitenscheibe drangen Polizisten anschließend in die Fahrerkabine ein. Dort fanden sie den 58-jährigen im hinteren Bereich der Kabine. Er war nicht mehr ansprechbar und musste mit Hilfe eines Rettungsgerüstes der Berufsfeuerwehr Lübeck aus dem Fahrzeug geborgen werden. Anschließend wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass dem Lenker aus Estland ein Blutalkoholwert von 2,66 Promille nachgewiesen werden konnte. Der Schaden beläuft sich auf rund 800 Euro. An dem LKW entstand ein Schaden von 1000 Euro. (asie/tmich)

Symbolfoto: © Das Baltikum-Blatt / AWSiebert

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